Der dreibeinige Hund Friedwart klopft auf der Flucht vor Waschbären bei Rosa an. Sie lässt ihn nur widerwillig rein. Um bleiben zu dürfen, bietet Friedwart ihr seine Hilfe an. Erst als er in ihrer Kammer Blut riecht, nimmt Rosa sein Angebot an. Mit Friedwart will sie den Fall um den Tod ihres Mannes Red neu aufrollen. Sie ist nämlich überzeugt, dass es kein Unfall war, sondern Mord.
Durch den Wechsel zwischen Gegenwart und Rückblicken erfährt man Stück für Stück, was damals geschehen ist. Die tragikomische Geschichte wird mit wenig Text erzählt – nur mit Dialogen und Lautmalereien. Einen wichtigen Teil der Erzählung übernehmen die ausdrucksstarken Bilder. Die teils schwierige Sprache und die Zeitsprünge machen den Comic zu einer anspruchsvollen Lektüre. Doch es lohnt sich einzutauchen. Mit den schrägen Figuren, dem schwarzen Humor und den überraschenden Wendungen bietet das Buch ein spannendes und witziges Leseerlebnis für jugendliche und erwachsene Comicfans. Skurril und berührend. Karin Böjte