Hugo, der Fuchs, fühlt sich wohl in seinem kleinen Haus – bis zu dem Tag, als nebenan ein viel grösseres gebaut wird. Da bekommt er Lust, seines auszubauen. Als er einen Wohnwagen vorbeifahren sieht, ist ein Haus auf Rädern sein nächstes Ziel. Damit reist er im Land herum und verändert, vergrössert, verschönert es, bis es zur Attraktion für viele besuchende Tiere wird. Wo aber ist jetzt sein Platz? Erst als das Haus zusammenbricht und er sich aus den Trümmern ein kleines Häuschen gezimmert hat, fühlt Hugo sich wieder wohl.
Verhaltene Braun- und Grüntöne dominieren die mit vielen Details versehenen Bilder. Die Kinder können die Entwicklung vom einfachen, mit viel Liebe eingerichteten Häuschen zum Lunapark-mässigen Riesengebäude gut mitverfolgen. Dass dabei der kleine Fuchs Hugo immer unbedeutender und unglücklicher wird, zeigen die Bilder klar. Erst als nach dem Zusammenbruch das neue Häuschen gebaut ist, stimmen die Proportionen wieder. Monika Fuhrer