Der Mann, der keinen Namen hatte

Auf einer kleinen Insel wohnt ein Mann umgeben von ein paar Tieren, Bäumen und Bergen. Da er ganz alleine lebt, gibt er allem auf der Insel einen Namen – nur er hat keinen. Jeder Tag gleicht dem andern, bis auf einmal am Ufer der Insel ein Boot mit Menschen anlegt. Sie entdecken die Insel und bald auch den Mann. Er wird von ihnen in die Grossstadt eingeladen, erhält einen Namen und wird dort berühmt. Doch schon bald wenden sich die Menschen andern Attraktionen zu. Da verspürt der Mann ein plötzliches Heimweh nach seiner Insel.

Stimmungsvolle Aquarelle und einfache, zugleich aussagekräftige Texte vermitteln den Lesenden die Geschichte auf anschauliche Weise. Verschiedene Aspekte können mit Kindern aufgegriffen werden. Jüngere Kinder können sich mit der Fantasiewelt des Mannes identifizieren und überlegen, welchen Namen sie ihm geben würden oder weshalb er alleine lebt. Mit älteren kann die Schnelllebigkeit unserer heutigen Zeit thematisiert werden. Eine vielschichtige Geschichte! Claudia Schranz

Titel Der Mann, der keinen Namen hatte
Kollation A. d. Italien. v. C. Esslinger, geb., farb. illustr., 38 S.
Verlag, Jahr Carl-Auer Kids , 2026
ISBN 978-3-96843-074-4
Kategorie Bilderbuch
Schlagwort Anderssein / Gesellschaft
Alter ab 4
Bewertung
Rezension publiziert 01.10.2026