Elena wohnt mit ihrer Familie in Mailand. Zu ihrem 8. Geburtstag bekommt sie ein Puppenhaus. Als sie erwachsen ist, heiratet sie und hat Kinder. Jetzt spielt ihre Tochter Lisa damit. Doch Ende der Dreissigerjahre muss die jüdische Familie nach England fliehen. Für viel Gepäck ist kein Platz, aber Lisas Grossmutter schickt ihr das Puppenhaus nach. Nach dem Krieg kehrt Lisa mit Mann und Kindern nach Italien zurück. Dort erfreuen sich ihre Tochter und ihre Enkelin am Puppenhaus. Als Lisa in der Schule ihrer Urenkelin als Zeitzeugin vom Krieg berichtet, hören die Kinder, wie weit das Puppenhaus gereist ist.
Anhand des Spielzeugs wird die bewegte Geschichte einer jüdischen Familie in Italien und England aufgerollt. Helle und dunkle Momente wechseln sich in ihrem Leben ab. Dies widerspiegeln die ganzseitigen digitalen Collagen. Sie sind entsprechend in hellen oder düsteren Farben gehalten. Der Text ist kurz und einfach. Am Buchende finden sich Angaben zum Leben der 6 Besitzerinnen des Hauses. Monika Fuhrer