Stuxx

Stefan Uwe Max, oder Stuxx, hat keine Freunde, teilt sich mit seiner kleinen Schwester ein Zimmer in einer tristen Wohngegend und wurde vor vier Jahren von seiner Mutter verlassen. Sein Vater bemüht sich um Geborgenheit in der Restfamilie, aber für Stuxx ist alles grau. Nur alte Autos und Luzie Karsunke geben seinem Leben etwas Farbe. Auf seinen Streifzügen durch die Stadt erkennt Stuxx, dass es an ihm liegt, wie die Welt um ihn herum aussieht. Er wird aktiv und macht seinen Weg.

Schnell fühlt man sich durch die kurzen Sätze und die direkte Sprache in Stuxx' Lebenswelt ein. Die Gedanken und Gefühle des pubertierenden Jungen wirken echt und nachvollziehbar. Was zu Beginn reizvoll und unterhaltsam ist, wird im Laufe der Geschichte jedoch etwas langatmig. Bei der Fülle der Betrachtungen, die teilweise repetitiv aneinandergereiht werden, wartet man darauf, dass etwas passiert. Aber vielleicht ist das Leben mit 14 Jahren genau so und das Buch die perfekte Lektüre für Jungen in diesem Alter. Katrin Rutner

Titel Stuxx
Autor:innen Gmehling, Will
Kollation Broschur, 288 S.
Verlag, Jahr Peter Hammer , 2026
ISBN 978-3-7795-0802-1
Kategorie Belletristik
Schlagwort Familie / Pubertät
Alter ab 13
Bewertung
Rezension publiziert 11.05.2026