Frühling: Bevor Bär das Ei verschlingen kann, schlüpft daraus ein Gänschen. Es nennt ihn «Papa!». Von da an wird Bär das Gänseküken nicht mehr los. Es will graben wie er, es will bei ihm schlafen, es will Honig essen. Sommer: Inzwischen kein Küken mehr, nervt Gozzle, so der Name im Original, zunehmend. Sie findet einen Gänsefreund und lernt schwimmen und fliegen. Herbst: Mit den neuen Freunden fliegt Küken nach Mexiko. Bär bleibt allein zurück. Winter: Bär schläft. Frühling: Gozzle ist zurück und stellt Bär ihre Kinder vor.
Wie schnell man doch so ein kleines Wesen ins Herz schliesst. Vatergefühle entstehen, indem Zeit mit dem Kind verbracht wird. Donaldson berücksichtigt das Tierverhalten im Laufe eines Jahres und baut die rührende Geschichte darum herum. Egal was Bär tut, Ogilvie verpasst ihm in jeder Situation einen leicht genervten Blick; man sieht ihn förmlich mit den Augen rollen und hört ihn unmutig brummen. Welch ein Strahlen in seinem Gesicht, als die Enkel ihn «Opa!» rufen. Sandra Dettwyler