Es war einmal ein Schneesturm

Ein Vater gerät mit seinem kleinen Sohn in einen heftigen Schneesturm. Alles um sie herum ist flockig und trüb. Für einen Augenblick lässt das Kind die Hand des Vaters los und verliert ihn so aus den Augen. Allein irrt es in der Kälte umher, bis es eine Höhle findet und dort erschöpft einschläft. Beim Aufwachen blicken ihn tierische Waldbewohner mit grossen Augen an. Doch bald einmal bricht das Eis und sie erleben zusammen eine vergnügte Zeit. Nach dem Sturm bringt der Bär seinen neuen Freund zurück nach Hause.

Die milchigen Bilder in den kalten Farben sorgen dafür, dass man mit dem Knirps friert und leidet. Wie klein er aussieht im Schneegestöber! Umso wohltuender wirken die Tiere in der Höhle. Die Farben sind jetzt warm und weich. Hier kann man aufatmen und die Kälte abschütteln. Mit dem Schlussbild, wo Vater und Sohn zusammen in der Sonne den Frühling geniessen, ist der Schneesturm definitiv vergessen. Schön, kommt die Geschichte ohne Text aus. Die starken Bilder sprechen für sich. Marcella Danelli

Titel Es war einmal ein Schneesturm
Autor:innen Johnson, Richard
Kollation Geb., farb. illustr., 36 S.
Verlag, Jahr Annette Betz , 2025
ISBN 978-3-219-11979-4
Kategorie Bilderbuch
Schlagwort Gefühl / Jahreszeit
Alter ab 4
Bewertung
Rezension publiziert 25.09.2025