Sophie besucht das Klee-Museum und bleibt begeistert vor einem märchenhaften Bild in leuchtenden Rottönen stehen: ein Torbogen – darauf ein kleiner Adler, darin ein magisch wirkendes Auge. Sophie hört eine feine Stimme und wird von der orientalisch gekleideten, zierlichen Klee-Fee ins Bild hineingeholt. Klee-Fee wünscht sich eine Freundin und erklärt, dass sie Klee geholfen hat – pinselabim –, die Farbenwelt zu entdecken. Sophie erhält eine Führung zu den nordafrikanisch inspirierten Klee-Gemälden und erlebt gleichzeitig mit Klee-Fee eine abenteuerliche Reise von Kairoun nach Ägypten, übers Meer zum Niesen.
Kleegemälde – sie werden etwas salopp interpretiert – wechseln sich ab mit niedlich-lustigen Zeichnungen, die nur bedingt zum Stil des grossen Malers passen. Es folgt eine Fotostrecke zum Künstler; eine interaktive App ist vorgesehen. Könnte eine sachlichere Auseinandersetzung mit Klees Werk vor Ort (mit Creaviva!) für Kinder nicht ebenso anregend sein? Katharina Kellerhals