Selbst wenn man tausend Beine hat, schmerzt es, wenn eines abgebrochen ist. Das empfindet der Tausendfüssler, als er bei einem Sturz eines verliert. All die Spinnen und Käfer um ihn herum bemerken die Veränderung sofort und geben ihren Kommentar dazu ab. Das nervt den Tausendfüssler zusehends; er möchte normal behandelt werden. Es gelingt ihm nämlich immer besser, sich fortzubewegen. Er kann seinen Hunger stillen und sogar einer Blattlaus das Leben retten.
Leuchtend orange und rot windet sich der Tausendfüssler durch die aquarellierten Bilder. Schwarz-weiss und grau bewegen sich Würmer, Asseln, Läuse und allerlei Käfer vor dem grünen Hintergrund des Waldbodens. Mit riesigen Augen und grossen Mündern kommunizieren die Geschöpfe miteinander. Mit direkter Rede und recht ausführlichem Text wird die Befindlichkeit des Tausendfüsslers erklärt und sein Weg beschrieben, bis es ihm wieder richtig gut geht. Monika Fuhrer