Bruno schaut sehnsüchtig nach den Bildern seiner Familie. Einer wurde Polizeihund, ein anderer arbeitet als Blindenhund. Bruno, der grauschwarze Schnauzer, liegt in seiner Hütte: Er möchte auch gerne etwas Heldenhaftes und Gutes tun. Aber was? Bei einem seiner Streunerrundgänge bleibt sein Blick an einer Baustelle hängen. Hier wäre doch bestimmt etwas zu finden für ihn. Aber der Bauleiter jagt ihn davon. Doch so schnell gibt Bruno nicht auf.
Die Geschichte vermittelt den Eindruck, dass es ein gutes Gefühl gibt, wenn man anderen helfen kann, und es lohnenswert ist, nicht aufzugeben. Illustrationen sorgen für Abwechslung durch Panels, perspektivische Wechsel, mal doppelseitig, mal einseitig, und es fällt auch ins Auge, dass die Körperhaltung des Hundes sehr gut getroffen ist. Eine unterhaltsame Geschichte für kleinere Kinder zum Vorlesen. Christina Weirich