Woher stammen gute Ideen? Man kann sie hören, riechen oder sehen, sogar kosten. Man träumt sie und man pflückt sie auf der Wiese. Sie flitzen durch Gassen und rauschen im Regen. Kurz und gut, Ideen gibt’s wie Sand am Meer. Aber aufgepasst – so die Autorin –, nicht alle Ideen sind erfreulich.
Der Kunstanstifter Verlag macht sich auf die Suche nach Ideenfindungsräumen, will die Leser:innen dazu verleiten, darüber nachzudenken, wie Ideen entstehen. Der gereimte Text – mal naiv kindlich, mal appellativ fordernd, mal eher konstruiert – wird von den wie willkürlich gestreuten Illustrationen in einer Art Mischtechnik nur bedingt unterstützt. Nicht ganz klar ist auch, wer die Zielgruppe sein soll: Sind kleine Kinder (märchenhafte Zeichnungen) oder Jugendliche (Zeitungsausschnitte) angesprochen? Abschliessend werden die Leser:innen aufgefordert, ihre Ideen aufzuschreiben, aber wo? Eine dafür vorgesehene zusätzliche Seite mit freien Zeilen wäre erfreulich. Katharina Kellerhals