Während sich die Enkelin auf einen Tag voller Spiele mit ihrem Opa freut, beginnt er, sie feinfühlig auf ebenso wichtige Dinge des Lebens hinzuführen. Das Gespräch, das sich daraus entwickelt, handelt vom Sinn der Zeit, von guten und schweren Gefühlen, von der Fähigkeit, auch die kleinen Dinge wahrzunehmen, und von den gemeinsamen Erinnerungen, die einen begleiten. Dabei sprechen sie auch über Oma, die nicht mehr da ist, und wie es gelingen kann, diesen schmerzhaften Verlust zu akzeptieren.
Die weissen Flächen bieten Raum für eigene Fragen und Gedanken. Als Kontrast dazu sind die Bilder mit Bleistift und Kohle mit zarten Strichen gezeichnet. Ab und zu werden kleine Akzente in Grün gesetzt. So passen die Illustrationen zum ruhigen und besinnlichen Gesprächston der beiden. In den Bildern, die den Opa mit seiner Enkelin zeigen, erkennt man die innige Verbindung zwischen ihnen. Einige Aussagen aus Opas Leben wirken etwas beliebig und bekannt, andere wiederum persönlich und glaubhaft. Marcella Danelli