Schlafen, schlummern, pennen, dämmern, dösen – wie auch immer wir es nennen, Schlafen ist wichtig für die Regeneration von Körper und Gehirn. Auch Tiere schlafen: Walrosse bis zu 19 Stunden am Stück, Giraffen pro Tag nur 30 Minuten, meist in 5-Minuten-Intervallen. Dabei scheinen sie auch zu träumen, wie Gehirnscans von schlafenden Ratten beweisen. Schlafwandeln, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Schlafhygiene und Schlafmythen sind weitere Themen, auf die umfassend eingegangen wird.
Das einladende Cover mit grosser, silberner Schrift und der nächtlichen Stadt verführt eindeutig zum Lesen statt zum Schlafen. Die informativen Texte verteilen sich portionenweise über eine Doppelseite und gewähren den farbintensiven und lebendigen Papiercollagen von Polya Plavinskaia viel Raum. Traumhaft! Die eine Schrift wurde etwas unglücklich gewählt, da sie Grossbuchstaben im Innern des Wortes verwendet. Besonders das Kapitel «Wie helfe ich jemandem mit Nachtschreck?» richtet sich eher an Erwachsene. Sandra Dettwyler