Mit einer Hütte aus Holzabfällen, die Ron selber baut, fängt alles an. Da fordert ein Erwachsener ihn auf, ein richtiges Haus zu bauen. Dies gelingt ihm, und so kommen immer mehr Leute, die neue Häuser wollen. Es entsteht ausserhalb der Stadt ein neues Dorf voller fantasievoller farbiger Gebäude. Nur sind sie alle leer und unbewohnbar. Die Möbel sind nämlich schutzlos in der Stadt geblieben. Ein Sturm verweht das künstliche Dorf, so dass die Bewohner ihre Stadt aus den Trümmern wieder aufbauen müssen.
Schwungvoll gemalte Bilder zeigen in allen Farben die fantastischen architektonischen Kreationen des Jungen. Die Personen sind mit ausdrucksvollen Gesichtern dargestellt und umso kleiner, je grösser die neuen Häuser werden. Am Schluss stimmen die Grössenverhältnisse wieder und Häuser und Leute passen zusammen. Der Text erklärt, was die Bilder zeigen: wie die Wünsche der Stadtbewohner immer unmässiger werden und am Ende eine unbewohnbare Konstruktion entsteht. Am Schluss siegt die Vernunft. Monika Fuhrer