Narbenmädchen

Weil sie sich selber verletzt, muss die fünfzehnjährige Lara vier Wochen in einer Kurklinik für verhaltensauffällige Jugendliche verbringen, die wegen eines Graffitis «Elisabethenknast» genannt wird. Doch obwohl die Therapieansätze der Klinik zu versagen drohen, entwickelt sich die Freundschaft zu Finn und Neo zu einer Art von Gruppentherapie, die für alle drei zu einem Anker wird, in der Klinik und darüber hinaus.

In ihrem Debütroman greift Lilly Bogenberger gleich mehrere ernsthafte Themen auf. Sie schreibt nicht nur über Selbstverletzung, sondern auch über Essstörungen, Substanzenmissbrauch und Suizid. Dabei gelingt es der Autorin auf einfühlsame Weise, Einblick zu geben in die mögliche Gedankenwelt von Betroffenen. Und obwohl der Schreibstil des Buches manchmal hart anmutet, ist er nie anklagend, sondern stets verständnisvoll und mitfühlend. Ein tolles Debüt und ein wichtiges Buch gerade für junge Mädchen! Mélanie Gerber

Titel Narbenmädchen
Autor:innen Bogenberger, Lilly
Kollation Broschur, 352 S.
Verlag, Jahr dtv , 2026
ISBN 978-3-423-74135-4
Kategorie Belletristik
Schlagwort Freundschaft / Krankheit
Bewertung
Rezension publiziert 13.04.2026