Hugo stellt eines Morgens beim Erwachen fest, dass er nicht mehr der Hugo ist, der er gestern war. Er fühlt sich heute als fürchterliches Krickelkrakel Er weiss nicht, wie ihm geschieht. Am nächsten Tag fühlt er sich gestrichelt, dann gepunktet, und mal sogar geschnörkelt. Tage später wandelt er vernebelt in die Schule. Die Kinder verstehen ihn kaum und niemand will mit ihm spielen. Als er sich geometrisch fühlt und alles perfekt machen will, finden sie diesen Hugo langweilig. Er ist verzweifelt – bis er eines Tages wieder als Hugo-Hugo aufwacht.
Genau so unterschiedlich können sich Stimmungsschwankungen anfühlen. Die Adjektive beschreiben treffend, dass kein Tag sich gleicht und dass es eine konstante Normalität nicht gibt. Giulia Pastorino bringt diese Veränderungen mit ihren in Ölpastell gestalteten Bildern besonders stark zum Ausdruck. Diese wirken spontan, explosiv und erinnern an den Neo-Expressionismus, der sich als Mischung von Graffiti und Malerei zeigt. Marcella Danelli