Leonie ist verärgert: Sie muss – Papa wird operiert, Mama ist berufstätig – die Herbstferien bei ihrer Tante auf dem langweiligen Land verbringen, aber sie hasst Kühe und Stallgeruch. Als sie auf den kleinen, griesgrämigen, geflügelten Zwölf Knuffel trifft – er hat den Auftrag, sich um das Stadtkind zu kümmern –, stellt sich heraus, dass das langweilige Landleben auch ganz aufregend sein kann. Der Zwölf seinerseits hasst Elfenkram wie Leonies glitzernde Stifte, lieber schützt er die Natur und kümmert sich um seine Winter-Vorräte. Die beiden freunden sich an, obwohl der Zwölf ziemlich unhöflich ist. Dank Knuffel erfährt Leonie nun aber viel Wissenswertes und erlebt Abenteuer besonderer Art.
Die liebenswürdige Geschichte pendelt zwischen Landidylle, Umweltkritik und Magie und eignet sich besonders zum Vorlesen. In salopper, anschaulicher Sprache wird viel erklärt und belehrt. Leonies Naturerlebnisse reihen sich aneinander und enden wie die Ferien – etwas konventionell. Katharina Kellerhals