Die Zwillinge Fen und Ray leben mit anderen Waisenkindern im Leuchtturm. Alle kennen ihre Biografie durch einen Brief. Doch Fen und Ray wurden, wie Lissa erzählt, zufällig bei Füchsen gefunden und hatten nur eine Kohlezeichnung mit einem Fuchs bei sich. Als eines Tages ein Fuchs auftaucht, sehen das die Schwestern als Zeichen. In einer Nacht- und Nebelaktion hauen sie ab und machen sich auf die Suche nach ihrer Geschichte. Die Natur ist aber nicht nur schön, sondern auch schrecklich und fordert ihren Tribut.
Die abenteuerliche Identitätssuche der Schwestern ist ein psychologisches und literarisches Meisterwerk und schafft eine ganz eigene Welt mit sprühend wilder Poesie, die in der Übersetzung abgeschwächt zum Ausdruck kommt. Die Suche nach den eigenen Wurzeln ist eng verknüpft mit dem Wildland, das die Wildlinge fruchtbar gemacht, aber verlassen haben – Fen und Ray sind die einzigen Menschen weit und breit. Ein grossartiges Buch über die Fragen der eigenen Wurzeln und Natur. Alexia Panagiotidis