1918: Emmas Verlobter wird während des Generalstreiks erschossen. 1937: Emma verliert ihren Job als Lehrerin, weil sie heiratet. Gleichzeitig verkracht sie sich mit ihrem Bruder, der mit den Nationalsozialisten sympathisiert. 1956: Emmas Neffe verliebt sich in Giovanna, eine Saisonnière. 1975: Emmas Enkelin lebt mit ihrem Freund in einer Kommune und demonstriert gegen AKWs. 1989: Emma blickt auf ihr Leben zurück und entdeckt, dass sie vom Staat die ganze Zeit beobachtet wurde.
Mittels Emmas fiktiver Geschichte schildert dieser Comic wichtige Ereignisse der Schweizer Geschichte des 20. Jh. Darin kommen verschiedene historische Persönlichkeiten vor. Diese werden in kurzen Porträts vorgestellt. Auf einzelnen Doppelseiten wird die Situation der Schweiz zu verschiedenen Zeitpunkten aufgezeigt. Die Bilder mit feinem schwarzem Strich und hellen Farben lassen Emmas Leben sehr glaubwürdig wirken. Ein spannender Mix zwischen Comic und Sachbuch für Geschichtsinteressierte und für den Unterricht. Karin Böjte