Ein Siebenschläfer fällt vom Himmel

Dank eines Flötentons hebt der blau gefiederte Vogel seinen Kopf und beginnt sich zu putzen. Dabei wird ein «kleines Nichts von einer Flaumfeder vom Gefühl der Freiheit» erfasst und segelt davon. Einige Federchen landen beim Siebenschläfer. Doch sie zu fangen ist nicht so einfach. Also klettert er auf einen Ast, doch der vermag ihn nicht zu tragen, und so fällt er dem Graukater auf den Kopf. Auf diese Weise wird eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die ein grosses Unglück verhindert.

Diese Hätte-wäre-wenn Geschichte verfolgt den Ansatz, dass weniger aus Zufall geschieht, sondern alles auf einen bestimmten Zweck ausgerichtet ist. Teilweise entbehren die Textübergänge einer gewissen Logik bzw. zeigen Lücken auf, die auch die bunten Illustrationen nicht zu füllen vermögen, so dass durch Interpretation weitergesponnen werden muss. Die Geschichte über Ursache und Wirkung ist für Kleinkinder gedacht, jedoch erscheint die Wortwahl zu poetisch dafür, wirkt nicht kindgerecht. Christina Weirich

Titel Ein Siebenschläfer fällt vom Himmel
Kollation Geb., farb. illustr., 32 S.
Verlag, Jahr Jungbrunnen , 2026
ISBN 978-3-7026-6028-4
Kategorie Bilderbuch
Schlagwort Vorlesen
Alter ab 7
Bewertung
Rezension publiziert 30.03.2026