Die rote Decke

Tommy fürchtet sich vor allem: Wind, Wasser, Dunkelheit, Lärm, seinen Kameraden und Freundinnen in der Schule. Eines Nachts wird er von einem lauten Gewitter geweckt. Er hüllt sich in eine riesige rote Decke ein und fühlt sich von da an unbesiegbar. Nur leider muss die Decke von jetzt an immer dabei sein. Beim Frühstück, auf dem Schulweg, sogar in der Schule. An einem Wintertag beobachtet Tommy, wie eine Katze einen Vogel fressen will. Er rennt aus dem Haus und rettet den Vogel. Dabei verliert er seine Decke und merkt, dass er von seinen Ängsten befreit ist und sie gar nicht mehr braucht.

Mit ausdrucksstarken, klaren Bildern – Schwarz, Weiss und Rot herrschen darin vor – wird die Geschichte illustriert. Der Junge erscheint anfangs klein und verloren, später grösser und glücklicher, als er sein Selbstbewusstsein stärken kann. Das Geschehen wird in grösseren Textblöcken erzählt, die sich mit kurzen Kommentaren abwechseln. Ein Buch, das schüchternen und ängstlichen Kindern Mut machen kann. Monika Fuhrer

Titel Die rote Decke
Autor:innen Dorléans, Marie
Kollation A. d. Französ. v. I. Kronenberger, geb., farb. illustr., 40 S.
Verlag, Jahr Gerstenberg , 2026
ISBN 978-3-8369-6398-5
Kategorie Bilderbuch
Alter ab 4
Bewertung
Rezension publiziert 17.09.2026