Die 17-jährige Arielle, genannt Ari, verbringt jede freie Minute auf dem Skateboard. Skaten ist für sie mehr als eine Freizeitbeschäftigung, denn es lenkt sie ab von ihrer schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter und anderen Alltagssorgen und ist für sie zugleich Hobby und Therapie. Zudem hat sie durch das Skaten Gleichgesinnte gefunden, die sie als ihre Familie bezeichnet und mit denen sie sich jeden Tag zum Skaten trifft. Doch eines Tages taucht Tom im Park auf und plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war.
Die temporeiche Geschichte wird erzählt aus der Perspektive von Ari. Jedes Kapitel lässt einen Tag Revue passieren, angefangen mit dem Tag, an dem Tom im Park auftaucht. Einfühlsam und sehr authentisch schreibt die Autorin über die erste Liebe, über Zugehörigkeit und über all die Höhen und Tiefen des Teenageralltags. Einziger Wermutstropfen ist die Sprache des Buches, die manchmal etwas gar aufgesetzt und dadurch übertrieben wirkt. Nichtsdestotrotz eine klare Leseempfehlung! Mélanie Gerber