Auf den ersten Blick könnten Brielle und Coben nicht unterschiedlicher sein. Er ist ein lauter Extrovert und sie eine stille Introvertin. Doch das Schicksal will es so, dass die beiden ständig aufeinandertreffen und sich absolut nicht leiden können. Zumindest scheint es so, bis sie gezwungenermassen ein Seminar zusammen leiten müssen und sich dadurch einmal wirklich kennenlernen. Dabei merken sie, dass sie vielleicht gar nicht Gegensätze, sondern Gegenstücke sind, die zusammen ein Ganzes ergeben. Doch der Weg zu diesem Ganzen gestaltet sich nicht einfach, denn beide sind nicht ganz ehrlich miteinander.
Die Autorin erzählt die Geschichte abwechslungsweise aus der Perspektive von Brielle und Coben. Dadurch schliesst man beide Charaktere ins Herz. Die Handlungen spielen sich in Oxford ab und die Autorin stellt die Szenerie so gut dar, dass man selbst das Gefühl hat, in Oxford zu sein. Durch Brielles Märchenforschungen spielen Märchen eine grosse Rolle, was dem Buch etwas Magisches verleiht. Timea Böjte