Ismaels tausend Leben

Weil Ismael wegen eines Gewaltausbruchs einen Schulverweis erhalten hat, schickt ihn seine Mutter nach Lyon, wo er die Zeit bis zu seinem Disziplinarverfahren beim Bruder seiner Mutter und dessen Familie verbringen soll. Als ihm sein Onkel eröffnet, dass er ein Praktikum in der Küche des Restaurants eines befreundeten Kochs machen soll, ist er zunächst wenig begeistert. Doch das ändert sich schnell, als Ismael im Restaurant «Le Baron Perché» zum ersten Mal seit langem Zuspruch bekommt, neue Freunde findet und mit der Auszubildenden Céleste eine neue Welt entdeckt.

Der erste Teil des Buches liest sich spannend. Sofort schliesst man als Leser:in Ismael, kurz Sma, ins Herz und lernt mit ihm zusammen die Welt der lyonesischen Küche kennen. Darauf folgt aber leider ein Mittelteil, der mit so vielen neuen Themen aufwartet und so übertrieben ist, dass er sich eher wie eine Fortsetzung der Baron-von-Münchhausen-Geschichten liest. Der durchaus plausible Schluss stimmt dann aber wieder versöhnlich. Mélanie Gerber

Titel Ismaels tausend Leben
Autor:innen Calande, Raffaëlle
Kollation A. d. Französ. v. E. Jacoby, geb., 384 S.
Verlag, Jahr Jacoby & Stuart , 2026
ISBN 978-3-96428-344-3
Kategorie Belletristik
Schlagwort Beruf / Freundschaft
Alter ab 13
Bewertung
Rezension publiziert 11.10.2026