Max, das Eichhorn

Während im Herbstwald die Eichhörner Nüsse sammeln und vergraben, will Max sich nicht die Schnauze schmutzig machen. Er isst die Nüsse lieber jetzt gleich. Das Getuschel über ihn stört ihn nicht, Warnungen auf die bevorstehende Kälte überhört er. Als der Winter kommt, muss Max hungern. Einige Eichhörner haben Erbarmen und geben ihm ab und zu eine Nuss. Mit kleinen Hilfeleistungen kann sich Max Nüsse verdienen. Da er zudem nach den Vorräten der andern gräbt, übersteht er den Winter einigermassen. Ob er im nächsten Herbst für den Winter vorsorgen wird?

Der poetische Erzählstil ist für Erstlesende anspruchsvoll. Erklärungen für Wörter wie «Kobel» oder «aper» fehlen. Dass der Autor die kleinen, niedlichen Tiere Eichhörner und nicht Eichhörnchen nennt, wirkt unpassend und ist nicht nachvollziehbar. Seitenfüllende Illustrationen mit vielen Einzelheiten zeigen farbenfroh die Stimmungen im Wald durchs Jahr. Das Heft ist auch in Französisch, Englisch und Rätoromanisch erhältlich. Madeleine Steiner

Titel Max, das Eichhorn
Kollation Broschur, farb. illustr., 28 S.
Verlag, Jahr SJW , 2026
ISBN 978-3-7269-0441-8
Kategorie Belletristik
Schlagwort Vorlesen
Alter ab 7
Bewertung
Rezension publiziert 17.09.2026