Am liebsten ist das Kind still im Hintergrund und beobachtet das Geschehen, wie ein Chamäleon, das in seiner Umgebung unsichtbar wird. Als es mit seiner Mutter umzieht, muss es sich in der neuen Umgebung zurechtfinden. Dazu gehört ein Besuch bei allen Menschen, die in dem neuen Haus wohnen. Zwar sind die Leute nett, das Kind schafft es aber nicht, mit ihnen zu sprechen. In der letzten Wohnung treffen sie einen Mann, der ein Chamäleon besitzt. Was er erzählt, verändert etwas im Verhalten des Kindes.
Beim Öffnen des Buches können sich die Betrachtenden ein Bild über die verschiedenen Arten von Chamäleons machen. Die Menschen auf den farbigen Doppelseiten sind gross und deutlich gemalt. Die Bilder erzählen die Geschichte, der Text ergänzt ihre Aussage. Die Autorin, eine Ärztin, vermittelt scheuen Kindern, dass sie den Mut haben sollen, ihre Stärken zu erkennen, und dass es möglich ist, sich zu verändern, wie ein Chamäleon, das seine Haut ab und zu abstreift und sich erneuert. Monika Fuhrer