In die Kläranlage plumpst aus einem riesigen Röhrengewirr ein Kackwürstchen, ein fluffig grünes Klümpchen, ein grimmiger Kackstein, eine Pupswurst, ein Kinderkacka, ein Durchfall und ein Stinkhaufen. Sie erzählen einander, woher sie kommen und warum sie aussehen, wie sie aussehen. Doch keine Zeit für gemütliches Beisammensein: Schon gibt die Lautsprecherstimme eine neue Anweisung, und die Reise geht weiter.
In dieser Geschichte werden die Endprodukte der Verdauung vermenschlicht dargestellt, mit Gesichtern, eigenen Charakteren, Hut, Brille und Haarschopf. Der Perspektivenwechsel und die farbliche Gestaltung in dem Röhrengewirr sind gelungen. Der Text ist ins Bild gestellt und dreht sich um das Aussehen und die Konsistenz der verschiedenen Kackas. Der Klappentext verspricht der Käufer- und Leserschaft Sachwissen mit Witz, Spannendes über Körper, Ernährung und Verdauung sowie den Wert des Wassers für Umwelt und Körper. Dieses Versprechen wird leider überhaupt nicht eingelöst. Katharina Siegenthaler