Was erlebt eine Hamburger Fünftklässlerin, wenn ihr ein alter Mann eine Katze im Sack verkauft? Miranda, genannt Mi, lebt mit Schwester, Mutter, Omina und Omara sowie Urmel, ihrer Uroma, in einem alten Haus. Sie geht in eine neue Schule, wo sie sich im Gemeinschaftskundeunterricht intensiv mit den Kinderrechten auseinandersetzt. Es stellt sich heraus, dass die Katze aus dem Sack merkwürdige Gerüche verbreitet, wenn eine Person flunkert oder lügt. Dies trägt auch zu Mis turbulenten Erlebnissen bei, deren Besonderheiten sich am glücklichen Ende erklären lassen und so einige Geheimnisse gelüftet werden.
Isabel Abedi erzählt diesen Roman mit viel humorvoller Wärme und Sprachwitz. Sie schildert den diversen Alltag eines Grossstadtkindes realistisch, indem sie viele Themen und Probleme der Kinder wie Freundschaft und Familienzusammenhalt berücksichtigt und diese mit den Kinderrechten verknüpft. SaBine Büchners Zeichnungen illustrieren den Text an entscheidenden Stellen verständniserweiternd. Mechthild Bauer