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Anzahl Resultate: 4
Titel: Nina
Kollation: A. d. Schwed., geb., s.w. illustr., 133 S.
Verlag, Jahr: Klett, 2019
ISBN: 978-3-95470-211-4
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Kindergarten, Vorlesen
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 25.11.2019
Nina Ein grandioses letztes Jahr im Kindergarten
Für Mama und Papa ist Nina das wunderbarste Kind der Welt. Sie möchte aber viel lieber der gefährlichste Schneeleopard sein. Wenn sie ganz früh aufstehen muss, kann sie auch richtig böse werden. In der Gruppe der Bärenkinder erlebt Nina ihr letztes Kita-Jahr: Sie tauscht mit Papa Geburtstag, übernachtet beinahe bei ihrer Freundin, besucht tapfer den Schwimmkurs, feiert "Lucia" oder probiert aus, wie schlecht es sich anfühlt, zu flunkern und zu stibitzen. Nach den Sommerferien ist Nina bereit für ihren ersten Schultag. Ihr Plüschleopard bleibt daheim, sie wird ihm alles erzählen.
> Die Autorin spürt genau, was ein fünfjähriges Kind beschäftigen kann. Die Erlebnisse ihrer sympathischen, dickköpfigen Protagonistin sind so lebensnah erzählt, dass sich viele Kinder darin wiedererkennen werden. Längst nicht alles gelingt Nina in ihrem letzten Vorschuljahr auf Anhieb, aber sie lernt – auch dank ihren verständnisvollen Eltern – eine Menge über sich und andere. Als Vorlesebuch sehr empfehlenswert! Doris Lanz

Titel: Die Stille nach Nina Simone
Kollation: A. d. Norweg., Broschur, 122 S.
Verlag, Jahr: mixtvision, 2015
ISBN: 978-3-95854-031-6
Kategorie: Belletristik
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 18.10.2015
Die Stille nach Nina Simone
Simons Vater sitzt im Gefängnis und seine Mutter ist tot. Ihn hat er nie geschlagen. Aber die Mutter schon; immer dann, wenn die Musik von Nina Simone in voller Lautstärke aus dem Schlafzimmer dröhnte. Jetzt sitzt Simon (18) im Zug und reist zu seinem Vater. Auf seiner langen Fahrt schreibt er in Gedanken Briefe an die Jazzsängerin Nina Simone. Er erinnert sich an die Ausflüge ins Grüne mit seinem Vater und daran, dass die Mutter oft schon am Morgen geschminkt war, damit man die Spuren der Gewalt nicht sah. Und wie es war, als seine Mutter plötzlich verschwunden war.
> In prägnanten, oft kurzen Sätzen, die wie ein langsames Staccato wirken, erzählt Simon von seiner Kindheit und Jugendzeit. Dabei äussert der Protagonist nie ein Gefühl. Einzig den Wortwiederholungen, dem Satzbau oder den Reaktionen können die Lesenden entnehmen, dass Simon aufgewühlt ist. Eine Darstellung der Verdrängung, die in sprödem Stil die feinen Seiten anklingen lässt und beim Lesen ein Gefühl der Beklemmung auslöst. Karin Schmid

Titel: Ninas Buch der kleinen Dinge
Kollation: A. d. Engl., Broschur, farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Prestel, 2013
ISBN: 978-3-7913-7155-9
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Entwicklung, Kunst
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.01.2014
Ninas Buch der kleinen Dinge
Das knallige Pink dieses Einbands ist nicht zu übersehen. Das dicke Heft ist – wie der Titel verrät – für Nina bestimmt. Sie hat es an ihrem siebten Geburtstag erhalten, vor über 25 Jahren. Gestaltet hat es der berühmte US-Künstler Keith Haring in seinem wohlbekannten Stil.
> Der Belletristik ist das Werk nicht zuzuordnen, denn die Sätze, die in kräftigen Grossbuchstaben geschrieben sind, erzählen keine fortlaufende Geschichte. Es ist auch kein Buch für die Bibliothek, denn das Ausleihen ergibt keinen Sinn. Aber als Anschaffung für Kinder, die sich im Lesen üben, lohnt es sich auf jeden Fall. Als Tagebuch für alle Ninas und Ninos der Welt oder als Klassenbuch für eine gewisse Zeitspanne. Das Heft bietet viel Raum, um über kleine Dinge nachzudenken, sie hineinzukleben, aufzuschreiben oder zu zeichnen. So kann sich jedes Heft zu einem unverwechselbaren Kunstwerk entwickeln, das man niemals mehr fortgeben möchte. Keith Haring würde sich darüber freuen, das dürfte ganz in seinem Sinn sein. Katharina Wagner

Titel: Nina und das Geheimnis der Lagunenstadt
Reihe: Nina 1
Kollation: A. d. Ital., geb., 300 S.
Verlag, Jahr: Planet Girl, 2012
ISBN: 978-3-522-50299-3
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Abenteuer, Fantasy
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 15.08.2012
Nina und das Geheimnis der Lagunenstadt
Die elfjährige Nina kommt zu spät nach Venedig - ihr Grossvater Mischa ist tot und ihre Eltern sind unerreichbar in Russland unterwegs. Mit Ljuba, Mischas Haushälterin, organisiert sie dessen Beerdigung. Neugierig erkundet Nina im venezianischen Haus das alchimistische Labor ihres Grossvaters und macht erstaunliche Entdeckungen über den Planeten Xorax. Als sich ihr sternförmiges Mal auf der Hand schwarz färbt, weiss sie, dass vom bösen Karkon Cà d Oro Gefahr droht. Dank der Freundschaft mit vier Gleichaltrigen, können sie zusammen den Kampf gegen Karkon aufnehmen.
> Die Alchemie ist das Hauptthema in diesem Fantasy-Abenteuer von Gut gegen Böse. Die Schauplätze sind Xorax, Spanien, Venedig und die Osterinseln. Nina ist gescheit und mutig und ihr Lieblingsspruch ist: Bei allen Schokoladen der Welt! Leider entpuppen sich ihre Katze, ihr Hund und andere Personen nur als Statisten. Alchemistische Rezepte, zum Beispiel um unsichtbar zu werden, sind nicht zur Nachahmung empfohlen. Katharina Siegenthaler