Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 4
Titel: Kafka
Kollation: Geb., farb. illustr., 125 S.
Verlag, Jahr: Fischer Sauerländer, 2019
ISBN: 978-3-7373-5683-1
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Klassiker, Kunst
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 25.10.2019
Kafka
Faszinierend ist die Welt, über die Franz Kafka schreibt. Seine Texte ziehen einen in den Bann, lösen jedoch auch Beklemmung aus. Einige seiner bekanntesten Erzählungen sowie Ausschnitte von Briefen an seine enge Freundin Milena und seinen Vater hat die Künstlerin St. Harjes in aussergewöhnliche Bilder umgesetzt.
> Sie hat in Prag, der Heimatstadt des Schriftstellers, die Hochschule für angewandte Künste besucht und sich emotionell stark mit dessen Werk auseinandergesetzt. Sie verwendet für die Illustrationen verschiedene Maltechniken. Kritzeleien, Fotomontagen und grosszügige Malereien wechseln sich ab. Die Bilder stecken voller Rätsel. Manche sind humorvoll, andere weisen in Abgründe. Bild und Text sind geschickt zusammengefügt. Im Anhang befindet sich ein genauer Textnachweis. Das Kunstwerk eignet sich gut als Einstieg in das literarische Schaffen von Franz Kafka. Monika Aeschlimann

Titel: The Franz Kafka Videogame
Autor: -
Kollation: iOS; Android
Verlag, Jahr: Daedalic Entertainment GmbH, 2017
ISBN:
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Rätsel
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 11.10.2017
The Franz Kafka Videogame
Franz Kafkas Werke sind Vorlage oder zumindest Inspiration für die einzelnen Level des neuen Games des preisgekrönten Entwicklers Daedalic. Schon das Icon sticht sofort ins Auge, auch die Beschreibung im Store macht Lust, das Spiel gleich auszuprobieren und „gemeinsam mit K. (...) eine Stimmung der Skurrilität, des Surrealismus und der totalen Ungewissheit“ zu er- und durchleben.
> Das Game selbst überzeugt mit einer wunderbaren visuellen Gestaltung und Atmosphäre. Für alles andere braucht man jedoch viel Fantasie und Geduld. Denn die Logikrätsel, die es mit K. auf seiner Reise zu lösen gilt, erschliessen sich selten sofort. Bis die zuweilen ebenfalls rätselhaften Hinweise freigeschaltet werden, bleibt man tatsächlich im Ungewissen, was genau zu tun ist bzw. welche Fingertipps oder Wischgesten einen der Lösung und damit der nächsten Station der sonderbaren Reise näherbringen. Dennoch: Das Spiel hat seinen Reiz – sicher nicht nur für Kafka-Fans! Marlene Zöhrer

Titel: Kafka
Kollation: Geb., farb. illustr., 123 S.
Verlag, Jahr: Ravensburger, 2010
ISBN: 978-3-473-35308-8
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Klassiker, Kunst
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 20.07.2016
Kafka
Abschnittweise lesen wir kurze Passagen aus Kafkas „Prozess“ oder „Verwandlung“, wobei jeweils eine Klammer (...) signalisiert, dass anderswo im Original weitergefahren wird. Doch hauptsächlich handelt es sich bei diesem Buch um das Werk einer Künstlerin, die versucht, Kafkas „Verrücktheit“ mit ihren Zeichnungen näherzukommen. Das gelingt ihr wohl, doch bleibt ihre Kunst so rätselhaft wie Kafkas Schriften auch.
> Wer eine Interpretation von Kafkas skurrilen und psychologisch hintergründigen Romanen, Gedichten oder Novellen erwartet, kann mit diesem Buch nichts anfangen. Es gibt auch keine Inhaltsangaben, keine Vermutungen über die Hintergründe des „Kafkaesken“ bei Kafka – das alles wird in gewissem Sinne vorausgesetzt. Dabei wäre es sehr nützlich, mit einem Hinweis auf das jeweils vorgestellte Werk aufmerksam gemacht zu werden. Die Herausforderung beim Betrachten besteht darin, sich einem der grossen Erzähler des letzten Jahrhunderts über die Kunst intuitiv zu nähern. Siegfried Hold

Titel: Kafkas Puppe
Kollation: -
Verlag, Jahr: Arena, 2008
ISBN: 978-3-401-06081-1
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: -
Alter: ab 13
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 11.07.2016
Kafkas Puppe
Berlin 1923: Lena (ca. 8) sitzt traurig auf einer Parkbank und weint ihrer verlorenen Puppe nach, als sich ein Herr neben sie setzt. Es ist Franz Kafka, damals erst kurze Zeit in Berlin wohnhaft und schwer gezeichnet von der Tuberkulose. Spontan findet Kafka eine Erklärung für das Verschwinden der Puppe. Sie habe sich auf eine Reise begeben und werde Briefe von ihren Erlebnissen schreiben. Von nun an schreibt Franz Kafka täglich einen Brief und bringt ihn Lena in den Park, wo sie jeweils schon sehnsüchtig auf ihn wartet. Obschon beide nichts voneinander wissen, entwickelt sich über die Puppenbriefe eine schöne, bereichernde Freundschaft. – Diese berührende Geschichte hat sich tatsächlich zugetragen! Die Begegnungen mit Lena bildeten ein letztes Aufblühen vor Kafkas frühem Tod. Verwoben in die Rahmengeschichte erfahren die Lesenden viel Biografisches über Franz Kafka und nähern sich ihm auf subtile Weise an. Madeleine Steiner