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Anzahl Resultate: 2
Titel: Ich kann fliegen!
Autor: Kuo, Fifi
Kollation: A. d. Engl., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Orell Füssli, 2018
ISBN: 978-3-280-03583-2
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Entwicklung, Tiere
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 23.11.2018
Ich kann fliegen!
Der kleine Pinguin will fliegen wie andere Vögel. Doch sein Papa sagt: "Pinguine können nicht fliegen!" "Aber ich habe doch Flügel", denkt der kleine Pinguin. Er flattert und springt und watschelt und rudert mit seinen Flügeln, bis er ganz erschöpft ist. Da stolpert er einen Schneehügel hinab und fällt ins Meer. Welch ein Gefühl! Sein Papa nimmt ihn am Flügel und zusammen schwimmen sie. Sie schwimmen unter Wasser, springen aus dem Wasser und tauchen tief hinunter – und es ist noch schöner als fliegen!
> Die taiwanesische Illustratorin Fifi Kuo legt ein wunderbares Bilderbuch vor. Kurz, treffend und gut in die Bilder gesetzt der Text; die Zeichnungen einfach, klar und eindrücklich. Vor allem die Doppelseite, wo der kleine Pinguin endlich ins Meer taucht. Die Illustrationen umfassen die ganze Spanne von kleinen Panels zu vollständig eingefärbten Doppelseiten; aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Insgesamt spannend dargestellt in schwarz-weiss und allen Blau- und Grüntönen des Wassers. Sandra Laufer

Titel: Mit Worten kann ich fliegen
Kollation: A. d. Amerikan., geb., 316 S.
Verlag, Jahr: Ueberreuter, 2014
ISBN: 978-3-7641-7010-3
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Behinderung
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 14.05.2014
Mit Worten kann ich fliegen
Endlich hat es geklappt. Melody, die an Zerebralparese leidet, darf das fünfte Schuljahr in einer Normalklasse besuchen. Das Mädchen ist an einen Rollstuhl gebunden und hat noch nie ein Wort gesprochen. Doch ein Sprachcomputer erlaubt ihr, sich mitzuteilen. Sie fällt auch auf, weil sie eine hervorragende Schülerin ist. Trotzdem sind mit der Integration alle überfordert. Die Lehrkräfte wollen sie beschützen, die Mitschüler lehnen die Andersartigkeit ab und das Mädchen selber möchte wie alle andern sein. Bei einem Schülerwettbewerb lässt ihre Klasse sie hängen. Dies löst bei allen einen Entwicklungsschub aus.
> Die behinderte Elfjährige erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Die vielen Dialoge wirken lebendig und ziehen die Lesenden sofort ins Geschehen mit ein. Da wird nichts beschönigt oder ausgelassen, was den Umgang mit Behinderten betrifft. Eine kluge Lektüre, die Einblick in eine immer noch nicht alltägliche Welt gibt. Monika Aeschlimann