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Anzahl Resultate: 2
Titel: Die Mühle
Kollation: CD. Lesung, ca. 657 Min., 1 mp3-CD
Verlag, Jahr: Der Hörverlag, 2016
ISBN: 978-3-8445-2320-1
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Thriller
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.06.2017
Die Mühle
Während ihrer Schulzeit hat Lana die Freundesgruppe um Jonny bewundert. Nun begegnet sie ihm an der Uni wieder. Die Gruppe gibt es nicht mehr. Zufällig stürzt Jonny vor Lana die Treppe hinunter und verletzt sich. Sie besucht ihn im Spital. Er fragt sie, ob sie nicht an seiner Stelle einen Wochenendtrip unternehmen will. Er und seine alten Freunde sind in ein schickes Hotel eingeladen worden. Lana nimmt das Angebot aus Neugierde an. Doch was anfänglich wie ein freudiges Wiedersehen erscheint, endet in einem mörderischen Wahnsinn.
> Die Absicht des Täters ist klar, sein todbringendes Zuschlagen unvorhersehbar, und das Motiv ist unklar bis zur Auflösung. Laura Maire nimmt diese spannungstragenden Elemente in der Rolle der erzählenden Lana auf. Ihre klare Stimme klingt hell und hat gleichzeitig einen dunklen, nüchternen und doch warmen Unterton. In der Panik schraubt sich die Stimme in die Höhe und überschlägt sich. Handlung und Interpretation lassen erschauern und packen bis zum Ende. Karin Schmid

Titel: Die Mühle
Kollation: Geb., 441 S.
Verlag, Jahr: cbt, 2016
ISBN: 978-3-570-16423-5
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Grusliges, Thriller
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 14.12.2016
Die Mühle Thriller
Lana hat es geschafft. Sie darf mit der begehrtesten Clique aus alten Schulzeiten ein Wochenende in Karlsbad verbringen. Doch was als harmloses Treffen beginnt, wird bald zum grossen Alptraum. Denn plötzlich finden sich alle in einer abgelegenen Mühle wieder und keiner ist sich seines Lebens mehr sicher.
> Elisabeth Herrmann gelingt es gut, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen und die Handlung temporeich voranzutreiben. Die Geschehnisse werden aus der Retrospektive und aus Lanas Sicht erzählt, die sich hie und da als Hauptfigur auch direkt an die Lesenden wendet. Die Charakterzeichnung der Protagonisten ist weniger gut gelungen. Alle sind sehr schablonenhaft und naiv gestaltet und keine der Figuren lässt eine wirkliche Identifikation zu. Die Handlung und die psychologische Glaubwürdigkeit des Romans leiden zudem unter einigen dramaturgischen Fehlern, die sich eingeschlichen haben. Trotzdem bleibt der flüssig geschriebene All-Age-Thriller bis zum etwas überzeichneten Finale spannend. Béatrice Wälti-Fivaz