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Anzahl Resultate: 7
Titel: Als der Tiger einmal der Bär sein wollte
Reihe: Tiger und Bär
Kollation: Geb., farb. illustr., 48 S.
Verlag, Jahr: Ellermann im Dressler Verlag, 2019
ISBN: 978-3-7707-0093-6
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Fantasie, Freundschaft
Alter: ab 7
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 01.07.2019
Als der Tiger einmal der Bär sein wollte Nach einer Figurenwelt von Janosch
Tiger und Bär sind beste Freunde, wohnen in einem gemütlichen Haus am Fluss und geniessen das Leben. Eines Tages schlägt der Tiger für den nächsten Tag einen Rollentausch vor. Der Bär wettet, dass dieses Experiment nicht gelingen wird. Nun heisst es für den Tiger, sich an den Herd zu stellen und zu kochen. Gar nicht so einfach, denn er findet weder Pfannen noch Teller und hat keine Ahnung, wie Kartoffeln gekocht werden. Als sich auch noch der schnelle Hase zum Essen einlädt, kommt der Tiger arg ins Schwitzen. Nicht anders ergeht es dem Bären, als er eine Mutprobe und ein Wettrennen gegen den Hasen bestehen muss.
> Tiger und Bär sind zurück! Bei Hörspielaufnahmen von Janosch-Geschichten sind dem Autor Florian Fickel neue Geschichten der zwei Freunde eingefallen, die nun mit dem Vermerk «Nach einer Figurenwelt von Janosch» vorliegen. Sowohl Text und Illustrationen sind genau dem Original nachempfunden. Eine herzerwärmende Geschichte um Freundschaft und Zusammenleben. Madeleine Steiner

Titel: Zwei Mamas für Oscar
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Ellermann im Dressler Verlag, 2018
ISBN: 978-3-7707-0084-4
Kategorie: Bilderbuch
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.04.2019
Zwei Mamas für Oscar Wie aus einem Wunsch ein Wunder wird
"Wieso hast du eigentlich noch mal zwei Mamas, Oscar?" Oscar erzählt: Bine und Lina liebten sich so sehr, dass sie eine Familie sein wollten. Sie versuchten, Bine mit Pusteblumen zu bestäuben oder ein Kind aus Sand zu backen. Doch eigentlich wussten sie, dass dies nicht funktionierte. Sie brauchten dazu Samen von einem Menschen und dachten dabei an ihren Freund Hans. Hans und seine Frau Leonore sahen, wie traurig Bine und Lina waren, und entschlossen sich darum, ihnen zu helfen. Entstanden ist Bines und Linas Sehnsuchtskind: Oscar.
> Das ansprechend gestaltete Bilderbuch widmet sich auf einfühlsame und kindgerechte Weise dem Thema Kinderwunsch in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. Aus der Sicht Oscars wird die Liebesgeschichte seiner zwei Mamas erzählt, die ihren Wunsch nach einem Kind wahr werden lassen. Auf den letzten zwei Seiten erfahren die Kinder, wie Babys auf herkömmliche Weise entstehen und was anders ist, wenn zwei Frauen ein Kind möchten. Berührend! Tanja Raemy

Titel: Wo ist die Sonne in der Nacht?
Kollation: Geb., farb. illustr., 125 S.
Verlag, Jahr: Ellermann im Dressler Verlag, 2018
ISBN: 978-3-7707-2734-6
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Astronomie, Vorlesen
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 05.10.2018
Wo ist die Sonne in der Nacht? Vorlesegeschichten für neugierige Kinder
Nachts setzen sich Klara und Milla mit Sternkarte, Kompass und ihrer Geburtstagstorte auf einen Hügel und wollen die Sterne beobachten. Doch wie funktioniert das genau mit der Orientierung am Himmel? – Ida und ihre Tante Natascha müssen enttäuscht feststellen, dass ihr Teleskop zwar einwandfrei funktioniert, doch aufgrund der starken Lichtverschmutzung in der Stadt nicht eingesetzt werden kann. – 19 eigenständige Geschichten erklären verschiedene Phänomene rund um die Nacht, Sterne, schlafende Tiere, nachts arbeitende Menschen oder Träume.
> Die Autorin erklärt auch komplexere Erscheinungen in einer gut verständlichen Sprache. Jede Antwort auf eine Kinderfrage ist in eine eigene Geschichte verpackt, wodurch die Kinder eher beiläufig zu kleinen Nacht-Experten werden. Die Illustrationen verdeutlichen den Text u. a. mit erklärenden Skizzen der jeweiligen Phänomene. Spannende (Vor-)Lesegeschichten für grosse und kleine Wissenschaftler und Astronomen. Annina Otth

Titel: Drei sind keiner zu viel
Kollation: A. d. Katalan., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Ellermann im Dressler Verlag, 2017
ISBN: 978-3-7707-0003-5
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Eifersucht
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 27.10.2017
Drei sind keiner zu viel
Bär hat die Schürze umgebunden und nimmt einen köstlich duftenden Kuchen aus dem Ofen. Er hat die Ente eingeladen und freut sich auf einen gemütlichen Nachmittag, denn draussen ist es bitterkalt. Was er nicht weiss: Murmeltier gefällt die Einladung gar nicht, denn es will Bär ganz für sich allein. Es hat auch schon einen Plan, wie es Ente „ausladen“ kann.
> Die Geschichte ist klug aufgebaut und zusammen mit Bild und Text ergibt sie ein überzeugendes Ganzes. Mal haben die Lesenden und Zuhörenden einen Wissensvorsprung zum Bären, mal zum Murmeltier. Die Bilder in Aquarelltechnik zeigen eine glückselige Freundschaft und ein behagliches Zuhause. Zusammen mit dem Text erhält dieser Eindruck jedoch feine Risse – ganz ohne Moralin. Eine grossartige Leistung! Eifersucht auf die Freunde der Freunde kommt oft vor, denn es ist nicht einfach, damit umzugehen, wenn plötzlich Konkurrenz auftaucht und ihr auch noch besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Katharina Siegenthaler

Titel: Die Welt bei uns zu Hause
Kollation: Geb., farb. illustr., 141 S.
Verlag, Jahr: Ellermann im Dressler Verlag, 2016
ISBN: 978-3-7707-3423-8
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.12.2016
Die Welt bei uns zu Hause Vorlesegeschichten über andere Kulturen
Emma und Luki proben ihren Auftritt für das schwedische Lucia-Lichterfest. Fiene erzählt ihrem Freund Jonas vom "Sinterklaas", der die Kinder in den Niederlanden jeweils im Dezember besucht. Lupita erhält zu ihrem Geburtstagsfest eine "Pinata". Nikias und sein Vater backen zusammen ein griechisches Olivenbrot, genannt "Psomi". Meryem übt für das kurdische Frühlingsfest "Newroz", über das Feuer zu springen. Lina ist verärgert, weil ihre grosse Schwester sie nicht zum japanischen Mädchenfest "Hina Matsuri" mitnehmen will.
> In zwanzig meist über sieben Seiten laufenden und mit farbigen Bildern versehenen Geschichten erzählen Kinder einer deutschen Multikulti-Kita von besonderen Festen und Bräuchen aus ihrem ursprünglichen Heimatland. Schade ist, dass keine zusätzlichen Hintergrundinformationen zu den einzelnen Bräuchen und religiösen Festen zur Beantwortung allfälliger weiterer Fragen vorliegen. Jedoch gut geeignet zum Vorlesen zum Thema "Ich und meine Mitmenschen" in Kitas und Unterstufenklassen. Ruth Fahm

Titel: Ich hab jetzt zwei Kinderzimmer
Kollation: A. d. Niederländ., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Ellermann im Dressler Verlag, 2016
ISBN: 978-3-7707-5504-2
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Scheidung
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.09.2016
Ich hab jetzt zwei Kinderzimmer
Acht wird am 8. August um 8.08 Uhr geboren und führt eigentlich ein ganz „normales“ Kinderleben. Doch plötzlich beginnen ihre Eltern sich immer öfter zu streiten, sagen sich hässliche Wörter und sprechen wenig miteinander. Acht schreibt ihnen Briefe und bittet sie, sich wieder zu verstehen. Als der Tag kommt, an welchem die Eltern Acht mitteilen, dass sie sich trennen, weiss sie, dass ihr Leben nie mehr so sein wird wie zuvor.
> Die Geschichte ist chronologisch aufgebaut und erzählt von einschneidenden Ereignissen einer Trennung und späteren Scheidung. Jede Doppelseite widmet sich einem Thema (Gefühle, Schuld, Gerichtsverhandlung etc.) und hebt sich auch farblich von der vorhergehenden ab. Die collageartigen Illustrationen verstärken den Text und berühren den Betrachter durch ihre klare Sprache. Ein hervorragendes Buch für Kinder, welche sich in derselben Situation wie Acht befinden, oder Erwachsene, die mit Kindern in Scheidungssituationen ihre schwierige Gefühlslage thematisieren möchten. Annina Otth

Titel: Das Chaosmonster
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Ellermann im Dressler Verlag, 2015
ISBN: 978-3-7707-5967-5
Kategorie: Bilderbuch
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 14.09.2015
Das Chaosmonster
Die Szene ist wohlbekannt: Max und Mara müssen aufräumen, haben aber überhaupt keine Lust dazu. Da taucht ein Monster auf, das zwar Chaosmonster heisst, aber in Wahrheit ein Chaosaufräummonster ist. Was heisst, dass die drei zuerst mit viel Spass Verwüstung spielen, bevor es ans Aufräumen geht, denn dieses soll sich ja lohnen. Zum Aufräumen basteln sie aus der Eisenbahn einen langen Drachen, denn „mit dem kleinen Aufräumdrachen kann man super Ordnung machen“. Über das Resultat kann Mama nur staunen.
> Aufräumen ist in jeder Familie ein leidiges Thema. Hier übernimmt ein lustiges Monster die Rolle der Eltern, was für die Kinder attraktiver ist. Es kann vorher mit den Kindern rumtoben, ihnen zeigen, wie man praktisch aufräumt, und auch mithelfen. Die Zeichnungen zeigen nette Figuren und ein sympathisches Kinderzimmer. Unnötig sind u.a. die Rotkäppchen-Anspielungen im Text. Bleibt für die lesenden Eltern nur noch zu hoffen, dass auch ihre Kinder Besuch vom Chaosaufräummonster bekommen. Cornelia Brühlmann