Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 10
Titel: Zirkusnacht
Kollation: A. d. Niederländ., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Gerstenberg, 2018
ISBN: 978-3-8369-5633-8
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Traumhaftes, Zirkus
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 05.04.2018
Zirkusnacht
Draussen breitet sich der Nachthimmel aus. Das Mädchen öffnet das Fenster. Ein Hund kommt herein und bekommt Futter. Danach üben die beiden allerlei Kunststücke, unter anderem mit dem Futterteller, mit Reifen, oder über die Vorhangstange zu gehen. Um halb eins bedeutet das Mädchen dem Hund, dass nun Schlafenszeit sei. Nach dem Erwachen sucht es ihn vergeblich und trainiert deshalb allein mit den vorhandenen Spielsachen. Müde und traurig schläft es erneut ein. Da löst sich der Plakatclown von der Wand und trägt das Mädchen in einen Zirkus, wo es bei verschiedenen Nummern zum Einsatz kommt.
> Diese genial illustrierte Geschichte kommt ohne Worte aus. Grossformatige, doppelseitige Bilder wechseln sich mit kleinen Bildreihen ab, wo auf jede Gestik fokussiert wird. Faszinierend sind die dynamischen Filzstiftkonturen und die klare Farbgebung in Mal- und Kreidetechnik. Viele Details lassen sich entdecken, und die Geschichte erlaubt unterschiedliche Interpretationen. Eveline Schindler

Titel: Zirkusschuhe
Kollation: A. d. Engl., geb., 334 S.
Verlag, Jahr: Carlsen, 2010
ISBN: 978-3-551-55507-6
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Zirkus, Familie
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 20.07.2016
Zirkusschuhe
Peter (12) und seine Schwester Santa (11) wachsen bei ihrer alten Tante Possit auf, wo sie kaum mit der Moderne in Kontakt kommen. Als diese plötzlich stirbt, erfahren sie von der Existenz ihres Onkels Gus, der in ganz England als Zirkusdirektor bekannt ist. Bei der Suche nach ihrem Onkel machen die beiden jeden Tag viele neue Entdeckungen und schliessen Freundschaften. Doch wie findet man einen Zirkus, wenn man kaum Geld in der Tasche hat? Und will Onkel Gus überhaupt zwei Kinder bei sich haben?
> Noel Streatfeild erzählt spannend und abwechslungsreich die Geschichte einer abenteuerlichen Suche. Die Leserschaft fiebert mit den Geschwistern mit, als sie sich im Zirkus beweisen müssen und unter den Zirkuskindern nach Freunden suchen. Alle Zirkusfans kommen bei diesem Buch auf ihre Rechnung – sie tauchen ein in das geheimnisvolle Leben der Artistinnen, Turner, Clowns und Dompteure. Wer einmal mit Lesen begonnen hat, wird das Buch nicht so schnell wieder aus dem Hände legen. Annina Otth

Titel: Grosser Bärenzirkus
Kollation: A. d. Französ., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Gerstenberg, 2015
ISBN: 978-3-8369-5858-5
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Zirkus, Fantasie
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 16.11.2015
Grosser Bärenzirkus
Der kleine Bär entdeckt die Welt. Er verlässt seine Heimat, den Wald, und gelangt von einer Höhle durch ein rotes Rohr hindurch direkt in eine Waschmaschine. Doch er interessiert sich natürlich nicht für die Wäsche; vielmehr zieht es ihn zum Zirkuszelt, vor dem die Waschmaschine platziert ist. In der Manege flitzt er auf einem winzigen Fahrrad seinem Papa hinterher, vollführt akrobatische Tänze, trifft seine Mama und seinen kleinen Bruder. Nach diesem turbulenten Tag verkriecht sich die Familie Bär wieder in der Höhle und träumt vom Zirkus.
> Der Handlungsablauf hat den Charakter einer Aneinanderreihung einzelner Ereignisse und bietet keinen stringenten Erzählstrang. Surreale Elemente machen die Erzählung zwar interessant, sind aber schwer nachvollziehbar. Viele kleine, wimmelartige Details und eine verspielte Formensprache lassen das Buch freundlich und ansprechend erscheinen. Irène Tschirren

Titel: Sorriso
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Luftschacht, 2015
ISBN: 978-3-902844-55-2
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Vorlesen, Zirkus
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 18.10.2015
Sorriso
Der kleine Klaus will – nein, „muss“ unbedingt den Zirkus Sorriso vor dem Wiener Dom besuchen. Mit dem Ziel, ihre Zirkuslust zu wecken, nimmt der Bub die Mama – und uns – nun mit auf eine Reise in Reimen durch eine fiktive Vorstellung. Und was für eine: Da treten Mädchen auf mit Giraffenbeinen und ein herrenloser Frack trägt sein Dreirad huckepack. Ein Herr jongliert mit Kettensägen und der Dirigent furzt in c-Moll.
> Das Buch ist eine Hommage an eine ebenso poetische wie fantasievolle (Zirkus-)Welt, in der leisere Töne nicht durch übereifriges Sound-Design erdrückt werden. Die Illustrationen – Collagen aus Zeichnung, strukturierten Flächen und Zeitungsausschnitten in Schwarz, Rot, Weiss – dürften in ihrer surrealistischen Ästhetik auch Erwachsenen ein „Sorriso“ entlocken. In seiner Vielschichtigkeit ist das Bilderbuch ein „no-age“-Werk für alle mit Freude an der wilden Welt der Absurditäten. Und Klaus' Mama? Wir erfahren es nicht, sind aber sicher: Sie hat sich überzeugen lassen. Beatrice Häusler

Titel: Der kleine Löwe und der kleine Clown
Kollation: Geb., farb. illustr., 59 S.
Verlag, Jahr: Peter Hammer, 2015
ISBN: 978-3-7795-0530-3
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Vorlesen, Zirkus
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 12.09.2015
Der kleine Löwe und der kleine Clown
Sie sind ein tolles Team, der kleine Clown und der kleine Löwe! Jeden Tag bestreiten sie zusammen eine Vorstellung im Zirkus. Eines Tages müssen sie das Zebrababy hüten. Das ist gar nicht so einfach. Denn das kleine Zebra ist schnell und hat viele Flausen im Kopf – es springt einfach über die Strasse und läuft in die Stadt. Nach einer wilden Verfolgungsjagd hat der kleine Clown dann aber eine zündende Idee, um den Wildfang gesund und munter wieder zum Zirkus zurückzulocken. Die beiden sind jedoch so müde, dass die Nachmittagsvorstellung ausfallen muss.
> In dem hübschen Vorlesebuch finden sich acht Kapitel mit kurzen Episoden um die beiden Protagonisten. Witzig und bunt illustriert eignet es sich schon für Kinder ab vier Jahren. Dank guter Typografie können sich auch Erstleser daran versuchen. Silvia Kaeser

Titel: Artisten, Freaks und Übermenschen
Kollation: Geb., 135 S.
Verlag, Jahr: Jungbrunnen, 2015
ISBN: 978-3-7026-5876-2
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 02.06.2015
Artisten, Freaks und Übermenschen
Billie (10-jährig) wächst bei Madame Bacclavia, einer Okkultistin, im Varieté-Milieu Wiens auf. Billie hat auf der Stirn ein drittes Auge. Sie muss sich als Freak gegen Geld beglotzen lassen, wird dann aber als Hellseherin eingesetzt. Zwiespältige "Visionen" bringen sie ins Visier der Nazis, die ihre Fähigkeiten für sich nutzen möchten. Im letzten Moment erkennt Billie die Gefahr, der sie ausgesetzt ist (Geheimnisträgerin). Sie versteckt sich beim Karikaturisten Gemach in einem Schreberhaus. Er muss an die Front, Billie lernt endlich schreiben und sieht das Kriegsende voraus.
> Die Geschichte ist einerseits eine Milieustudie, aber auch eine Entwicklungs- und Zeitschilderung ohne klare Handlung. Sie nimmt Bezug auf Tatsachen, bewegt sich aber mehrheitlich frei um die Protagonistin Billie. Ihre Emanzipation erfolgt erstaunlich schnell. Die ganze Geschichte ist nicht frei von Ungereimtheiten, nicht alles wirkt glaubwürdig: Rasches Schreiben-Lernen, Unterkunft bei Gemach, Alter und Verhalten. Ulrich Zwahlen

Titel: Das Mäusehaus - Sam & Julia im Zirkus
Kollation: A. d. Niederländ., geb., farb. illustr., 65 S.
Verlag, Jahr: Ellermann, 2014
ISBN: 978-3-7707-5726-8
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Alltag, Zirkus
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 11.10.2014
Das Mäusehaus - Sam & Julia im Zirkus
Das neugierige Mäusemädchen Julia geht mit seiner Mutter einen Sommer lang zum Zirkus. Während die Mutter für den Zirkus kocht und näht, lernt Julia die Zirkuswelt näher kennen. Sie nascht zu viele Süssigkeiten mit dem Clown, übt heimlich mit der Seiltänzerin oder harkt auch mal das Sägemehl in der Manege. Julias bester Freund Sam bleibt zuhause bei seiner Familie. Schon bald vermissen die beiden einander. Um die Wartezeit bis zu ihrem Wiedersehen zu überbrücken, schreiben sie sich Briefe.
> Der dritte Band vom Mäusehaus im Grossformat erzählt mit einfacher Sprache kurze Sequenzen aus dem Sommer der beiden Mäusekinder. Die wimmelbildartigen Fotos, die sich über eine bis zu drei Seiten erstrecken, laden zum längeren Betrachten ein. Kinder staunen über die vielen, liebevollen Details und möchten am liebsten in die Mäusewelt eintauchen. Ein Buch, das man unbedingt mit anderen zusammen anschauen sollte, damit man seine Entdeckungen grad teilen kann. Karin Böjte

Titel: Die wundersamen Kinder des Herrn Tatu
Kollation: Geb., s.w. illustr., 317 S.
Verlag, Jahr: Planet Girl, 2014
ISBN: 978-3-522-50392-1
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Zirkus, Familie
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 28.07.2014
Die wundersamen Kinder des Herrn Tatu
Manege frei für Marilu, Finja und Arthur! Die drei mutterlosen Geschwister wachsen im kleinen Wanderzirkus Tatu auf. Sie lieben das Zirkusleben und das Zusammensein mit Artisten und Tieren. Doch da taucht eines Tages eine Wahrsagerin im Zirkus auf und plötzlich wird alles anders.
> In diesem realistischen Kinderroman nimmt die Autorin die Lesenden mit in die magische Welt des Zirkus. Dank detailgenauer Beschreibungen können interessierte Kinder für einmal auch hinter die Zirkuskulissen sehen. Im Mittelpunkt der Gute-Laune-Geschichte steht die zwölfjährige Marilu. Sie ist selbstbewusst, hilfsbereit und bestimmt den Alltag mit – eine starke Mädchenfigur, die viel Lebensfreude ausstrahlt. Der Roman ist trotz einiger Längen und Figuren, über deren Schicksal man im Ungewissen gelassen wird, gut verständlich und bietet Identifikationsmöglichkeiten. Zudem wird der Text mit liebevollen Illustrationen von Heike Vogel aufgelockert. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Ella Fuchs und der hochgeheime Mondscheinzirkus
Kollation: Geb., s.w. illustr., 270 S.
Verlag, Jahr: Oetinger, 2013
ISBN: 978-3-7891-4271-0
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Abenteuer, Zirkus
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 09.05.2013
Ella Fuchs und der hochgeheime Mondscheinzirkus
Ein Sommer voller Abenteuer. Das wünscht sich die neunjährige Ella, als sie bei ihren Ferieneltern auf Usedom ankommt. Im Garten findet Ella einen alten Zirkuswagen und lernt den Nachbarsjungen kennen. Schon kann es losgehen mit dem fahrenden Mondscheinzirkus. Bald stossen weitere Artisten und ein paar Tiere dazu. Doch was verbirgt die Wahrsagerin Herta Alberta und warum wird der Zirkus plötzlich von den unheimlichen Blauen Rittern verfolgt? Ein Sommerabenteuer wollte Ella ja, aber muss es gleich so spannend werden?
> Antonia Michaelis legt einen Sommerroman vor, in dem sich vieles um den Zirkus dreht. Die Geschichte bietet jedoch nicht nur Spannung und Witz, sondern auch viel Gefühl. Die liebevoll dargestellten Figuren sind Kinder, die mit den Eltern gerade so ihre Probleme haben und sich in diesem Sommer gegenseitig unterstützen. Die witzigen Zeichnungen von Imke Sönnichsen runden den Text ab. Eine empfehlenswerte Lektüre für Mädchen und Jungs ab 10 Jahren. Sandra Laufer

Titel: Das Zirkusgeheimnis
Reihe: Detektivbüro LasseMaja 6
Kollation: CD. Lesung, ca. 36 Min., 1 CD
Verlag, Jahr: Hörcompany, 2012
ISBN: 978-3-942587-27-3
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Detektive, Zirkus
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 02.05.2013
Das Zirkusgeheimnis
Weil die zwei Kinderdetektive Lasse und Maja schon etliche Fälle erfolgreich gelöst haben, werden sie dieses Mal von Anfang an vom Polizeiinspektor persönlich eingeweiht. Die Kinder machen sich flugs auf in den Zirkus, wo ein Taschendieb am Werk ist. Schnell finden sie heraus, dass fast alle Artisten ein Motiv haben und deshalb verdächtig sind. Sie beobachten während der Vorstellung genau, was passiert. Doch so einfach ist es nicht. Erst beim Hinausgehen registriert Maja ein Detail, das zur Lösung des Falles beiträgt.
> Die einfache Detektivgeschichte ist ähnlich aufgebaut wie die ganze Serie. Zwei clevere, sympathische Kinder helfen der Polizei, kleine Fälle im übersichtlichen Dorf Valleby zu entschlüsseln. Wie jedesmal kommen mehrere Täter in Frage und aufmerksame Zuhörer können ebenfalls versuchen zu ermitteln und den Fall zu lösen. Die Sprache ist gut verständlich, den Dialogen lässt sich gut folgen und des Rätsels Lösung ist sogar ein bisschen aufregend. Kathrin Wyss Engler