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Anzahl Resultate: 3
Titel: Meer geht nicht
Kollation: Geb., 141 S.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg Gulliver, 2020
ISBN: 978-3-407-74997-0
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 28.04.2020
Meer geht nicht
Kevin träumt vom Meer, das er noch nie gesehen hat. Seine neuen Freunde Samuel, Bina und Sharif können das kaum glauben. "Fürs Reisen haben wir entweder kein Geld oder keine Zeit", bemerkt Kevin traurig. Das geht gar nicht. "Wir bringen dich ans Meer, Kevin!", sind sich die Freunde einig. Zu viert brechen die 13-Jährigen auf Richtung Nordsee, im Geheimen und ohne den Eltern etwas zu sagen. Unterwegs erleben sie gar manches Abenteuer.
> Das in der Reihe "die superlesbaren Bücher" erschienene Jugendbuch von Oliver Uschmann und Sylvia Witt bietet Jugendlichen mit geringer Leseerfahrung einen guten Zugang zu einer altersgerechten und teils aufregenden Geschichte. Die Charakterisierung der Figuren wirkt echt. Das aufgelockerte Satzbild, der überschaubare Umfang und die serifenlose Schrift sowie die einfach gehaltene Sprache mit vielen Dialogen und dem Vokabular der jungen Leute sind hilfreich, um die Leselust zu wecken. Zur Stärkung der Lesekompetenz für Jungs und Mädchen geeignet. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Peace Maker
Reihe: Super lesbar
Kollation: A. d. Engl., geb., s.w. illustr., 62 S.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg Gulliver, 2020
ISBN: 978-3-407-74988-8
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 25.04.2020
Peace Maker Was tust du, wenn nur Kämpfen einen Krieg verhindert?
“Ich schnelle herum wie eine fauchende Kobra”, schreibt Mika Corbin und schildert, wie sie sich mit einem L-Schwert verteidigt – obwohl der Friedensvertrag Thema des Aufsatzes ist. Als Tochter der Kapitänin des Raumschiffs Kitabu sollte sie nicht erwischt werden mit Abenteuer Storys – erst recht nicht beim heimlichen Schwertkampftraining. Aggression und Gewalt gibt es dank dem implantierten Peace-Maker-Chip nicht. Als sie sich unabsichtlich im Luftraum von Aliens befinden, wird ihnen jedoch genau damit gedroht: kämpfen oder sterben. Doch Mika will sich nicht ergeben …
> Aktuelle Themen verpackt in eine futuristische Welt mit Robotern und Allianzen im Weltraum: Loyalität, Redefreiheit und Verantwortung für sein Tun. Die 13-jährige Ich-Erzählerin lebt mutig die volle Bandbreite von Emotionen aus. Neun kurze Kapitel und ganzseitige Illustrationen sowie lesefreundliche Typografie bauen Lesehürden ab – quasi "Tribute von Panem" für Lesemuffel. Die Übersetzung aus dem Englischen ist teils holprig. Nathalie Fasel

Titel: Ich will das nicht
Reihe: Carlsen Clips
Kollation: Broschur, 107 S.
Verlag, Jahr: Carlsen, 2020
ISBN: 978-3-551-31825-1
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 21.02.2020
Ich will das nicht
Die Zirkus-AG ist ein Lichtblick für Zoe. Nach der Trennung ihrer Eltern ist sie mit ihrer Mutter an einen kleinen Ort in Norddeutschland gezogen. Da vermisst sie ihre Freundin Emily und manchmal auch ihren Vater schmerzlich. Als ehemalige Kunstturnerin hat Zoe keine Mühe, die Akrobatikübungen zu machen. Besonders der junge Leiter der Zirkus-AG, Timo, ist begeistert von Zoe. Er lobt sie oft, und das macht Zoe stolz. Eines Abends trifft sie ihn im Dunkeln bei den Fahrradständern der Schule. Da kommt ihr Timo verbal und körperlich zu nahe. Zoe fühlt sich unwohl und reisst sich von ihm los. Sind diese Grenzüberschreitungen Absicht oder Versehen?
> Die Autorin lässt ihre Protagonistin in der Ich-Form erzählen und verwendet dabei eine jugendnahe Sprache. Daher ist der dialogreiche Text sehr flüssig zu lesen. Dies erlaubt besonders auch Leseungeübten ein rasches Eintauchen in die Geschichte und ein vertieftes Identifizieren mit der Hauptperson. Bietet Diskussionsstoff. Karin Schmid