Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 12
Titel: Máttaráhkkás weite Reise
Kollation: A. d. Norweg., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Baobab, 2019
ISBN: 978-3-905804-96-6
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Fremde Welten, Legenden
Alter: ab 7
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 27.09.2019
Máttaráhkkás weite Reise Eine Erzählung aus dem Samenland
"Die Mücke merkte es als Erste." Später auch der Bär und die Zugvögel: Es wird Winter. Der Nordwind fegt den Berg herunter und bläst das Tageslicht aus. Die Flüsse frieren zu und alles wird weiss. Das Paar, das im Haus am See lebt, blickt in den Winterhimmel und wartet, dass die Sonne zurückkommt. Als es so weit ist und die Urmutter Máttaráhkká das Licht zurückbringt, trägt diese auch den Keim des Lebens mit sich.
> Das Bilderbuch von Sissel Horndal erzählt eine seit Jahrhunderten mündlich überlieferte Legende vom Volk der nordskandinavischen Samen. Ausdrucksstark und sehr poetisch wird da über die Schöpfung neuen Lebens berichtet und über die grosse Macht der nordischen Götter, die Leben schenken können. Malerisch-flächige Illustrationen, oft nur in einem Farbschema gehalten, zeigen Licht und Dunkelheit. Die Akteure der Handlung sind klar herausgearbeitet oder erscheinen silhouettenhaft und angeschnitten. Alles fügt sich wunderbar zu einem mystischen, atmosphärischen Ganzen zusammen. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Sagen und Legenden der Schweiz
Kollation: Geb., s.w. illustr., 239 S., erweiterte Neuausgabe
Verlag, Jahr: Nagel & Kimche, 2011
ISBN: 978-3-312-00992-3
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Sagen, Legenden
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 22.07.2016
Sagen und Legenden der Schweiz
Es handelt sich hier um eine Neuauflage in fast unveränderter Form von 2006. Die damalige Besprechung findet sich in der Online-Datenbank von „Querlesen“. Dass die Sagen von Lienert Klassiker für alle an Schweizergeschichte Interessierten sind, bleibt unbestritten. Es sind zahlreiche Ergänzungen zu historischen Fakten vorhanden, die immer wieder beifälliges Verständnis für das Verhalten unserer Vorfahren wecken, zeigen aber auch Befangenheiten in religiösem und sozialem Verhalten. Neu dazugekommen ist neben anderen die Sage vom Sennentuntschi oder die Eroberung der Uetliburg durch den listigen Rudolf von Habsburg. Die kraftvolle, kolorierte Federzeichnung von Hannes Binder, neben den bisherigen im Buchinnern, liefert das neue Cover. Immer noch wird jede Sage unmittelbar nach der Erzählung erhellt durch den plausiblen historischen Hintergrund. < Lienerts Sprache fesselt immer noch und bleibt eine anschauliche Ergänzung zu historischen Überlieferungen aus der Geschichte der Schweiz. Siegfried Hold

Titel: Das Hühnerwunder oder Der weite Weg nach Santiago
Kollation: Geb., farb., illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Butzon & Bercker, 2010
ISBN: 978-3-7666-1350-9
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Legenden, Mittelalter
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 20.07.2016
Das Hühnerwunder oder Der weite Weg nach Santiago
Wie durch ein Wunder wird der sterbenskranke Joseph wieder gesund. Deshalb begibt er sich zusammen mit seinen Eltern auf eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela, um dem gleichnamigen Apostel für seine Genesung zu danken. Trotz vieler Mühen schleppt die Mutter auf ihrer Wallfahrt einen Korb mit einer weissen Henne und einem weissen Hahn mit sich. Als Jakob in eine Notlage gerät, sind es ausgerechnet diese Tiere, welche ihm das Leben retten.
> Lang, lang ist es her, dass sich dieses Hühnerwunder zugetragen hat, und eine lange Geschichte ist daraus geworden. Der bekannte Kinderbuchautor erzählt sie mit wohlgesetzten Worten und einigen Reimen. Die fein gezeichneten Bilder unterstützen die Formulierungen. Sie sind mit vielen kleinen Details ausgeschmückt, immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Das Auge mag sich kaum satt sehen. Stil und Illustration passen gut zu dieser Legende aus dem Mittelalter. Kein Bilderbuch, das aus dem Rahmen fällt, aber solide gemacht. Ein sicherer Wert. Katharina Wagner

Titel: Der Schatz im Mondsee
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag., Neuauflage
Verlag, Jahr: Michael Neugebauer Edition, 2015
ISBN: 978-3-86566-339-9
Kategorie: Bilderbuch
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 07.10.2015
Der Schatz im Mondsee
Eine Legende besagt, dass der Mond manchmal im Mondsee badet. Wenn er sich danach schüttelt, bleiben Edelsteine zurück. Leider weiss niemand, wo dieser See liegt. Auf der Suche nach einem verlorenen Schaf gelangt der Schäferjunge Borka durch Zufall an den wunderbaren Ort und nimmt einige Steine mit. Als der König den funkelnden Schatz sieht, will er alle Steine besitzen und zwingt Borka, ihn zum See zu führen.
> Borka ist die Hauptperson. Er lebt bescheiden und teilt sein Essen sowie seine Schätze mit den Tieren. Sein Gegenpart ist der habgierige König, der nur auf seinen Vorteil bedacht ist. Borka bleibt am Leben, der König und seine Gehilfen stürzen in den Tod. Das Motiv der Legende ist zeitlos, die Bilder des berühmten Künstlers sind es ebenso. Mit seiner typischen Malweise schafft es Gantschev, das Zauberhafte der Legende hervorzuheben. Das ist wohl der Grund, warum das Bilderbuch, welches 1981 zum ersten Mal erschien, neu aufgelegt wurde. Es ist ein sicherer Wert. Katharina Wagner

Titel: Der Feuerdieb / Ladrón del fuego
Kollation: A. d. Span., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Baobab, 2015
ISBN: 978-3-905804-62-1
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Tiere, Legenden
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 16.04.2015
Der Feuerdieb / Ladrón del fuego Ein Bilderbuch aus Mexiko
Am Anfang lagen die Dinge im Dunkeln, ohne Gestalt und ungeordnet, nur mit Gefühl und Stimme versehen. Der Tlacuache weiss, dass das Feuer auf einem Gipfel zu finden ist, gehütet von der Herrin des Lichts und des Maises. Mit List entwendet er von beidem. Den Mais färbt er, worauf Tag und Nacht entstehen, und den Menschen schenkt er das Feuer.
> Die Geschichte beruht auf mündlichen Überlieferungen aus der mexikanischen Mythologie. Das Opossum (spanisch "el tlacuache") ist eines der ältesten Säugetiere Zentralamerikas und spielt eine entsprechend wichtige Rolle. Sein Aussehen und seine Eigenschaften werden eingangs beschrieben, für die Erzählung bedeutend und reizvoll zugleich. Das Buch ist in allen Teilen sorgfältig und ästhetisch gestaltet. Nebeneinander stehen der deutsche und der spanische Text, farblich mit den meisterlich ausgeführten Illustrationen abgestimmt. Da liegt ein ansprechendes Angebot zur Auseinandersetzung mit fremdem Gedankengut vor. Eveline Schindler

Titel: Der Weg nach al-Andalus
Kollation: A. d. Span., geb., 122 S.
Verlag, Jahr: Carlsen, 2014
ISBN: 978-3-551-58281-2
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Legenden
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.03.2015
Der Weg nach al-Andalus Vom Leben des Mannes, der auf der Suche nach einem grossen Schatz sich selbst fand
Der Ich-Erzähler hält hier die Lebensgeschichte seines Vaters Yusuf fest. Dieser lebt zuerst als Dieb in Bagdad, was ihn in die Sklaverei und ins Gefängnis bringt. Da erzählt ihm ein sterbender Mitsträfling die Geschichte vom sagenhaften silbernen Stab mit dem roten Edelstein. Das sei der Gral, der nach alchemistischer Vorstellung alles in Gold verwandeln könne; der Stab befinde sich nun im Besitz des spanischen Alchemisten und Hexenmeisters Abdu Rahman in Cordoba. Yusuf kann an nichts anderes mehr denken. Er gelangt nach Spanien, um den Stab an sich zu bringen. Doch Abdu Rahman weiss genau, wen er vor sich hat. Seine Güte und Nachsicht, sein Wissen und Können verwandeln den habgierigen Yusuf in den demütigen neuen Besitzer des silbernen Stabes.
> Eine arabische Legende aus der Zeit des maurischen Reiches in Spanien, der Hochblüte von Kunst, Literatur, Philosophie und Wissenschaft. Sie gipfelt in der Aussage Rahmans: "Du wolltest ein schlechter Mensch sein, doch es ist dir nicht gelungen." Ulrich Zwahlen

Titel: Der Kartoffelkönig
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Jacoby & Stuart, 2013
ISBN: 978-3-941087-49-1
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Legenden
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 09.05.2013
Der Kartoffelkönig
König Fritz hört von einer Wunderpflanze, genannt Kartoffel. Als innovativer Monarch lässt er diese anlegen und preist sie als nahrhaft und gesund an. Doch was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Aber der König lässt sich nicht unterkriegen. Soll etwas gelten, mach es selten. Nach dieser List lässt der König seine Soldaten das Kartoffelfeld bewachen. Und siehe da, seine Untertanen „stehlen“ heimlich - ganz im Sinne des Königs - die wertvolle Knolle.
> Königin ist die Kartoffel im Bilderbuch. Prominent kullert sie als Foto von Südamerika bis auf die Teller der Bauern. Dabei sekundiert sie sich gerade selber, denn die Figuren um sie herum sind Kartoffelstempeldrucke, die in ihrer raffinierten Schlichtheit eine frappante Wirkung erzielen. Die Übereinstimmung von Inhalt und Bild ist geradezu genial. Auf diese Weise gelingt es dem Illustrator mit einem simplen Mittel, die etwas muffige Legende frisch zu servieren. Eine List, auf die man gerne reinfällt. Marcella Danelli

Titel: Franz von Assisi und die Sprache der Tiere
Kollation: Geb., farb. illustr., 106 S.
Verlag, Jahr: Gabriel, 2013
ISBN: 978-3-522-30309-5
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Legenden
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 07.05.2013
Franz von Assisi und die Sprache der Tiere
„Es gibt viele Geschichten über den kleinen Mönch und seine Brüder: fröhliche und traurige, friedliche und zornige, weise und verrückte. Die schönsten erzählen von der Liebe des Heiligen zur Schöpfung und zu den Geschöpfen.“ So lautet in vorliegendem Buch eine Passage des ersten Kapitels, das eine kurze Biografie Franziskus von Assisis enthält.
> Seit der Einsetzung des neuen Papstes ist der Name Franziskus in aller Munde. Das Buch enthält 16 Legenden über seinen berühmten Namensgeber, der vor knapp 800 Jahren in der Toskana einen neuen Orden gründete. Alle berichten, wie ehrfurchtsvoll „das kleine Mönchlein“ mit Tieren umging und lieber Hunger litt, als dass er ihr Fleisch verzehrt hätte. Den Abschluss der Sammlung bildet der bekannte Sonnengesang. Der Text ist in angenehm grossen Lettern gesetzt und leicht zu erfassen. Jede Legende ist in sich abgeschlossen, der Umfang beträgt jeweils rund fünf Seiten inklusive farbiger Illustration. Ein aktuelles Buch für Liebhaber von Legenden. Katharina Wagner

Titel: Odysseus
Kollation: Nach Homers Odyssee, a. d. Französ., geb., farb. illustr., 74 S.
Verlag, Jahr: Moritz, 2012
ISBN: 978-3-89565-254-7
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Legenden
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 20.02.2013
Odysseus listenreich und unbeirrt
Als Sieger verlassen die Griechen Troja. Unter ihnen ist auch Odysseus, der sich mit zwölf Schiffen auf die Heimfahrt begibt. Zehn Jahre dauert die Reise und nur ein einziges Segelschiff wird sein Ziel erreichen. Unvorstellbare Gefahren muss Odysseus überstehen, und nur mit Hilfe der Göttin Athene findet er zurück zu seiner Frau Penelope und seinem Sohn Telemach.
> Es ist Odysseus selber, der die Legende in klarer, gut verständlicher Sprache wiedergibt. Fantasievoll und detailreich sind die Abenteuer bebildert und mit ästhetischem Feingefühl in den Text eingefügt, ohne dass auf die Grausamkeiten der Geschichten verzichtet wird. Wie in einem Comic werden die Guten schön und die Bösen eher karikiert dargestellt. Besonders eindrücklich sind die Naturgewalten gestaltet. Ein ausführliches Namensregister und ein Reisekarte runden das gelungene Werk ab. Monika Aeschlimann

Titel: Die Geschichte von Sankt Martin
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Esslinger, 2012
ISBN: 978-3-480-22889-8
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Legenden
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 12.11.2012
Die Geschichte von Sankt Martin
Auf einem weissen Pferd sitzt ein römischer Soldat in einem prächtigen roten Mantel. Es muss kalt sein, der Boden ist schneebedeckt. Daneben steht ein Mann, barfuss und in Lumpen gekleidet. Bittend streckt er seine Hand dem Soldaten entgegen. Dieser zückt sein Schwert.
> Wer kennt sie nicht, die Legende des Martinus, der seinen Mantel mit einem Bettler teilt, Christ wird und die Armee verlässt, um Bischof zu werden? Die vorliegende Fassung eignet sich gut für Vorschulkinder. Sie ist gradlinig aufgebaut und in kurze Sätze gefasst. Die Illustrationen zeigen freundliche Menschen mit grossen, runden Augen in einfache, unifarbene Kleider gehüllt. Als Vertiefung findet sich ein passendes hochdeutsches Lied. Störend ist nur die Aussage auf der Rückseite des Einbandes, welche suggeriert, dass sich in diesem Buch die "wahre" Geschichte des Sankt Martin finde. Da es sich um eine Legende handelt, ist diese Bezeichnung heikel, ausserdem gibt es auch in diesem Fall verschiedene Fassungen. Katharina Wagner

Titel: Der Tigerprinz
Kollation: A. d. Französ., Broschur, farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2012
ISBN: 978-3-407-76115-6
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Legenden, Gefühle
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 31.10.2012
Der Tigerprinz
Der kleine Junge trägt ein blaues Kleidchen. Rote Bänder umspannen den Bauch, den Fuss, den Arm. Seine Augen sind geschlossen, der Atem geht ruhig, der Gesichtsausdruck ist entspannt. Der Junge sitzt zwischen den unteren Reisszähnen der Tigerin. Sein Bauch lehnt sich an ihre warme Zunge, die kleinen Hände suchen Halt im weissen Fell. Zärtlich ist der Blick des Tieres, schützend legt es die Pranken um den Jungen. Er wurde der Tigerin geopfert, um ihr schweres Herz voller Zerstörungswut und Hass auf die Menschen im Dorf zu besänftigen.
> Wie ein roter Faden ziehen sich die rote Zunge des Tieres und das rote Bündel des Jungen durch die ausdrucksstarken Bilder. Rot als Symbol für Kraft, Aggression, Furchtlosigkeit und Liebe. Im Gegensatz dazu das Blau des Kleides. Blau als Symbol für Vertrauen, Friedfertigkeit und Freundschaft. In der vorliegenden Geschichte werden diese Wesensmerkmale zu einem Ganzen geflochten. Eindrückliche Perspektiven lassen tief in das Geschehen blicken. Marcella Danelli

Titel: Als die Sonne ein Kind war
Kollation: A. d. Span., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Baobab, 2012
ISBN: 978-3-905804-43-0
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Fremde Welten, Legenden
Alter: mehrere Stufen
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 15.10.2012
Als die Sonne ein Kind war Nach einem Mythos der Maya
In der Dunkelheit des Urwalds leben NeNe, seine Mutter und die älteren Zwillingsbrüder. NeNe besitzt Zauberkräfte, er verwandelt die Brüder in Affen und seine Mutter in den Mond. Daraufhin wird er selber zur Sonne. Mit seinem strahlenden Licht sorgt NeNe dafür, dass es den Brüdern gut geht, und dass der Mais wächst.
> Dieser Mythos stammt von den Tzotzil, die als direkte Nachfahren der Mayas gelten. Die Erzählung ist knapp gefasst, die Sätze kurz, ohne grosse Ausschmückungen. Aber es liegt ein wunderbarer Rhythmus in ihnen, der eine Tür für die fremde Kultur öffnet. Die Bilder prägen sich ein, sie enthalten keinen Hauch von Rot oder Blau. Auf dem anthrazitfarbenen Hintergrund leuchten nur Gelb und Weiss, sowie Schwarz, Grau und ein kühles Khakigrün. Ein bizarrer Zauber liegt auf ihnen und verbreitert den Türspalt, so dass man sich immer mehr in das Buch vertiefen möchte. Hilfreich ist das Nachwort einer Ethnologin, das Zusammenhänge aufzeigt. Ein weiteres Highlight von Baobab. Katharina Wagner