Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 16
Titel: Ein Indianer wie du und ich
Kollation: A. d. Niederländ., geb., farb. illustr., 125 S.
Verlag, Jahr: Freies Geistesleben, 2019
ISBN: 978-3-7725-2864-4
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Freundschaft, Indianer
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.07.2019
Ein Indianer wie du und ich
Boaz hat es gern still, und er liebt Indianer. Als eines Tages Aisha ins Klassenzimmer reinspaziert, weiss Boaz ganz genau: Aisha ist eine echte Indianerin, denn sie hat rabenschwarzes Haar, dunkle Augen, zeichnet sehr schön und liebt die Stille. Wie gut – man könnte zusammen auf Büffeljagd gehen! Aber was wird sein, wenn er eine Klasse überspringen muss und sie nicht mitnehmen kann? Verzweifelt rennt er von zuhause fort und folgt den Ponys in die Dünen. Als es Nacht wird, hat er sich längst verirrt.
> Ein Junge, der seine eigene Welt zusammenzimmert, ein Mädchen, dem er sich sehr verbunden fühlt, und Eltern, die sich in erster Linie um das schulische Wohlbefinden ihres Sohnes kümmern – ein Dilemma, das sich nur durch eine beherzte Forderung von Boaz auflöst. Die Sprache ist einfach und der Text in Sinnzeilen und kurzen Sätzen gut lesbar. Schöne rot-schwarze Bilder erinnern an indianische Malerei. Mit vielen Sachinfos zu den Mayas – ein aussergewöhnliches und berührendes Buch. Katharina Siegenthaler

Titel: Yakari – Weisse Pfote
Reihe: Leselern-Stars für Leseanfänger
Kollation: Geb., farb. illustr., 42 S.
Verlag, Jahr: Ravensburger, 2018
ISBN: 978-3-473-49110-0
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Erstes Lesen, Indianer
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 14.10.2018
Yakari – Weisse Pfote
Was für ein seltsamer Traum, denkt Yakari. Am andern Morgen erzählt ihn der Indianerjunge, der alle Sprachen der Tiere spricht, seinem Pferd „Kleiner Donner“. Yakari wird das ungute Gefühl nicht los, dass der junge Puma, von dem er geträumt hat, auch in Wirklichkeit in grosser Gefahr schwebt. Da fliegt ein Löwenzahnsamen an ihm vorbei – genau wie in seinem Traum. Nun ist Yakari davon überzeugt, dass er sofort handeln muss. Zusammen mit „Kleiner Donner“ sucht er den jungen Puma mit der weissen Pfote.
> Yakari kennt sich gut in der Natur aus, ist mutig, handelt überlegt und wird so zu einer sympathischen Identifikationsfigur. Die neue Reihe versucht anhand des bekannten Comic-Helden, Leseanfänger dazu anzuregen, ein ganzes Buch zu lesen. Mit kurz gehaltenen Kapiteln, Text im Flattersatz und halbseitigen Bildern kann dies sehr wohl gelingen. Auf dem Vorsatzblatt sind alle wichtigen Akteure vorgestellt und auf der letzten Seite kann eine Leseurkunde ausgefüllt werden. Katharina Siegenthaler

Titel: Wie die Sonne in der Nacht
Kollation: CD. Lesung, ca. 420 Min., 5 CD's
Verlag, Jahr: Goya Libre, 2018
ISBN: 978-3-8337-3857-9
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Indianer, Liebe
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 12.04.2018
Wie die Sonne in der Nacht
Mara (17) findet am Strassenrand einen bewusstlosen jungen Mann. Er ist verletzt. Sie telefoniert mit dem Notfall und schaut zu, wie der junge Mann mit dem Krankenwagen wegfährt. Später taucht er im Haus von Maras Gastfamilie auf, bei der sie ihr Austauschjahr in New Mexico verbringt. Kayemo kann sich an nichts aus seinem Leben erinnern und auch nicht sprechen. Doch er spürt, dass er zurückmuss, wo er hingehört: zu den Pueblo-Indianern. Mara fährt Kayemo an die Stelle, wo sie ihn gefunden hat. Er verabschiedet sich und läuft in die Wildnis. Doch Mara kann ihn nicht ziehen lassen, denn sie hat sich in ihn verliebt. Sie folgt ihm.
> Jodie Ahlborn liest die einen Textteile mit einer Stimme voller Sehnsucht, Tiefe und federleicht anmutender Flexibilität, die jede Gefühlsregung aufnimmt. Aleksandar Radenkovic interpretiert die anderen Teile mit sanft mitschwingender, rauer Wärme und feinem Gefühlsausdruck. Eine Liebe, in Stärke und Situation zwar etwas extrem, doch als Lesung überzeugend. Karin Schmid

Titel: Starker-Sohn und Schwester
Kollation: Eine Indianergeschichte. A. d. Amerikan., Broschur, 110 S.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2012
ISBN: 978-3-407-78228-1
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Abenteuer, Indianer
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 22.07.2016
Starker-Sohn und Schwester
Als die Mutter des elfjährigen Indianerjungen "Starker Sohn" und dessen kleiner Schwester stirbt, wird alles anders. Der Vater betrinkt sich immer wieder und bricht nach einer Sauftour tot zusammen. Zu allem Unglück wird er mit dem Boot weggeschwemmt und die beiden Kinder sind nun den ganzen Sommer sich selber überlassen. Da geht es ums nackte Überleben. Doch die Kinder fassen allen Mut zusammen und schaffen sich sogar den riesigen Grizzlybär vom Hals.
> In sehr einfachen, kurzen Sätzen wird in dieser Taschenbuch-Neuauflage ungeschminkt die tragische Geschichte der beiden Indianerkinder erzählt. Sie durchwandern viele Gefühlswelten und raffen sich trotz Angst und Trauer immer wieder auf, die nächste Aufgabe in Angriff zu nehmen. Eine deftige, aber in sich sehr stimmige Geschichte. Es braucht etwas Mut und Begleitung, um in diese Geschichte einzutauchen. Dann ist es aber eine wohltuende Abwechslung zu all den "Fantasy-Hello Kitty-Welten" – Leben eben. Kathrin Wyss Engler

Titel: Rain Song
Kollation: Geb., 315 S., Neuauflage
Verlag, Jahr: Arena, 2010
ISBN: 978-3-401-06522-9
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Indianer, Liebe
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 20.07.2016
Rain Song
Mit letzter Kraft klammert sich Hanna an die Wurzeln eines Strauches. Plötzlich gibt das Astwerk nach und die junge Frau stürzt ins Meer. Dank Greg, einem Makah-Indianer, überlebt sie den Sturz. Hanna ist aus Deutschland ins Indianerreservat gekommen, um ihren verschollenen Partner Jim zu suchen, den sie vor fünf Jahren hier kennengelernt hat. Bald kommen sie und Greg einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur...
> In ihrem überarbeiteten Buch „Der Pfahlschnitzer“ aus dem Jahr 1999 nimmt die Autorin die Lesenden mit auf eine Reise nach Nordamerika. Die Geschichte spielt auf der Olympic-Halbinsel und beschreibt den Alltag der dort beheimateten Indianer zwischen Tradition und Fortschritt. Abgebildet wird diese Gegensätzlichkeit in der aufkeimenden Liebe zwischen Greg und Hanna. Nach und nach entfaltet sich die Magie der Geschichte, der man sich nur schwer entziehen kann, obwohl einem die hier erwachsenen Protagonisten nicht ganz so nahe kommen wie in anderen Werken der Autorin. Béatrice Wälti

Titel: Harka
Kollation: CD. Lesung, ca. 211 Min., 3 CD’s
Verlag, Jahr: Der Audio Verlag, 2010
ISBN: 978-3-86231-022-7
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Indianer, Fremde Welten
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 19.07.2016
Harka
Harka, der elfjährige Dakota-Junge, ist ein ausserordentlich geschickter und aufmerksamer Indianer. Eines Tages findet er im Fluss einen glänzenden Stein. Dass dieser Stein ein Stück Gold ist und welchen Wert er hat, ahnt Harka nicht im Geringsten. Die Weissen allerdings haben gemerkt, womit das Land der Indianer gesegnet ist. Sie befinden sich auf dem Vormarsch und werden auch vor der Bärenbande nicht Halt machen.
> Ein mitreissendes Indianerabenteuer, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. Die Thematik des Konflikts zwischen den Roten und den Weissen ist ein wesentlicher Teil der Geschichte. Doch da gibt es auch noch den Krieg gegen den Stamm der Pani, bei dem Harka seine Mutter verliert, die Büffeljagd und den Kampf mit dem Grizzly. Die erste Ausgabe erschien bereits 1962, von Indianerfans wird das Buch auch heute noch gern gelesen. Iris Wehrli

Titel: Rain Song
Kollation: CD. Lesung, ca. 312 Min., 4 CD
Verlag, Jahr: Jumbo, 2010
ISBN: 978-3-8337-2657-6
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Indianer, Liebe
Alter: ab 13
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 19.07.2016
Rain Song
Hanna steht an den Klippen und sieht in die Ferne. Sie ist nach Neah Bay gekommen, um Jim, den Vater ihrer Tochter, zu finden. Da gibt das Geländer nach und Hanna stürzt. Dank der Hilfe des Indianers Greg überlebt sie. Greg und sein Vater haben Jim vor einigen Jahren bei sich aufgenommen – bis dieser mit Hanna nach Deutschland gegangen und danach verschwunden ist. Greg unterstützt Hanna bei ihrer Suche, die beiden viel Schmerz zufügt, und sie verlieben sich.
> Der dunkle Farbton in Julia Nachtmanns Stimme passt wunderbar zur rauen Landschaft und zur finsteren Vergangenheit in der Geschichte um Hanna und Greg, ebenso unterstützt die ruhige Leseart mit den vielen kleinen Pausen diesen Eindruck. Wenn Nachtmann für Greg spricht, hat sie einen forschen Unterton, bei Hanna schwingen Verletztheit und Bestimmtheit mit. Mitreissend gelesen und trotz oder wegen der Kargheit von Stimme und Land voller Gefühle. Karin Schmid

Titel: Indianer – Geschichte-Alltag-Bräuche
Kollation: Geb., farb. illustr., 191 S.
Verlag, Jahr: Dorling Kindersley, 2009
ISBN: 978-3-8310-1436-1
Kategorie: Sachbuch
Schlagwort: Indianer
Alter: ab 13
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 16.07.2016
Indianer – Geschichte-Alltag-Bräuche
Jahrzehnte lang wurden romantische Indianergeschichten geschrieben und als Nervenkitzel gelesen, doch die Geschichte der Ureinwohner Nordamerikas blieb auf der Strecke. Höchstens ihre Entrechtung nahm man empört zur Kenntnis. Vorliegendes Buch zeigt mit überzeugender Genauigkeit, welch reiche Kultur durch die rücksichtslose Hab- und Gewinnsucht der weissen Eindringlinge verachtet und zerstört worden ist. Jede Doppelseite beinhaltet ein eigenes Kapitel zu den zahlreichen Stämmen mit ihren höchst unterschiedlichen Lebensgewohnheiten und ihrem bemerkenswerten künstlerischen Schaffen. Zahlreiche gross- oder kleinformatige Illustrationen mit kurz gehaltenem Begleittext unterstützen die Hauptschilderung. Immer wieder taucht eine doppelte Zeitleiste auf, mit deren Hilfe man europäische und amerikanische Geschichte synoptisch erkennen kann. Im hintersten Viertel wird der heutige Kampf ums Überleben zum Thema, wie auch das erstarkte Selbstbewusstsein der ehemals Verachteten und Enteigneten. Siegfried Hold

Titel: Abenteuer am wilden Fluss
Reihe: Leserabe Lesen lernen mit Comics
Kollation: Geb., farb. illustr., 56 S.
Verlag, Jahr: Ravensburger, 2015
ISBN: 978-3-473-36468-8
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Erstes Lesen, Indianer
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 13.12.2015
Abenteuer am wilden Fluss Lesespass für dich & mich
Ungeachtet der ewigen Streitereien zwischen den Vätern von Roter Zeh und Jenny treffen sich die beiden Kinder immer wieder, um die Tage zusammen zu verbringen. Heute wollen sie mit dem Kanu abhauen. Ein gewagtes Abenteuer für die beiden Ungeübten. Schon zu Beginn vergessen sie das Paddel, ihre ganze Ausrüstung fällt in einer Stromschnelle über Bord und ein Bär will ihren selbst gefangenen Fisch essen. Wann dreht sich das Abenteuer wieder zum Guten?
> Neben längeren Textstellen für die Vorlesenden stehen die Texte zum Selberlesen für die Kinder in Sprechblasen und sind mit einer Markierung am Seitenrand versehen. Die Abbildungen nehmen viel Platz ein und sind teils in Vignetten gefasst, was den Comic-Charakter des Buches unterstützt. Eine Geschichte mit sympathischen, überlebenstüchtigen Protagonisten, dümmlichen, hysterischen Vätern und kommentierenden drei Bibern, die eigentlich überflüssig sind. Auf einer Rätseldoppelseite kann das Leseverstehen überprüft werden. Katharina Siegenthaler

Titel: Minitou
Reihe: Minitou 1
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Carlsen, 2014
ISBN: 978-3-551-51802-6
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Indianer, Freundschaft
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 17.06.2014
Minitou Der grosse Indianer
Heute ist ein Glückstag für Mintiou: Vom Medizinmann hat er einen Talisman erhalten, der ihn stark macht. Später, bei der Befreiung eines Wildpferdfohlens aus den Dornen und der Möglichkeit, es kurz zu streicheln, bevor es davonstiebt, ist Minitou dem Wunsch vom eigenen Pferd einen Schritt näher gekommen. Zudem findet er eine Freundin, Anila vom Nachbarstamm. Morgen werden sie sich wieder beim Pferdefelsen treffen.
> Das "Sachbilderbuch" zeigt ein romantisches Indianerleben in idyllischen Bildern und einfachem Text. Die beiden Kinder vertreten je einen sesshaften Stamm mit Lehmhütten und einen nomadisierenden Stamm mit Tipis. In Wirklichkeit hätten sich Minitou und Anila wohl kaum getroffen, da ihre Lebensräume zu weit auseinander liegen. Die Tiere der Prärie sind diskret in Szene gesetzt, und die Zeichensprache auf Vorsatz- und Nachsatzpapier will geübt sein. Ob das beigelegte Talismanband eine Hilfe ist? Geeignet für alle Kinder, die gern Indianer spielen. Katharina Siegenthaler

Titel: Winnetou
Kollation: CD. Lesung, ca. 47 Min., 1 CD
Verlag, Jahr: Arena audio, 2014
ISBN: 978-3-401-27926-8
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Indianer, Klassiker
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 05.05.2014
Winnetou
Old Shatterhand zieht als Landvermesser durch den Wilden Westen und damit mitten durchs Land der Apachen. Dort trifft er zum ersten Mal auf Winnetou, den Häuptlingssohn. Die Apachen fordern die Weissen friedlich auf, den Bau des "Feuerrosses" zu stoppen. Doch als der skrupellose Rattler einen Indianer erschiesst, überschlagen sich die Ereignisse. Mit einem tollkühnen Plan möchten Old Shatterhand und der Westmann Sam Hawkens einen Krieg gegen die Apachen vermeiden. Viele Abenteuer sind zu bestehen, bis Old Shatterhand und Winnteou schliesslich Blutsbrüder werden.
> Der erste Band der Winnetou-Trilogie wird stimmig umgesetzt. Indianermusik und -geheul untermalen den von Charly Hübner mit sonorer Stimme gesprochenen Text. Die Geschichte wird auf das Wesentliche gekürzt, doch die Ich-Perspektive des Ursprungsromans bleibt erhalten. Dies bewirkt, dass man beim Zuhören unmittelbar am Geschehen teilnimmt. Ob damit die Faszination für Winnetou eine Generation weitergetragen werden kann? Sandra Laufer

Titel: Tohu Wabohu - Nix für müde Krieger
Reihe: Tohu Wabohu 1
Kollation: Geb., s.w. illustr., 155 S.
Verlag, Jahr: cbj, 2013
ISBN: 978-3-570-15683-4
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Indianer
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 07.10.2013
Tohu Wabohu - Nix für müde Krieger Ein Comic-Roman
Tohu Wabohu macht seinem Namen alle Ehre. Sein Leben ist ein richtiges Durcheinander: Die Eltern geschieden, die Mutter eine Weisse, der Vater ein Indianer. Auch in der Stadt herrscht Wirrwarr. Schielender Coyote, ein gefürchteter Bandit, taucht auf, und es wird richtig gefährlich, als dieser den Sheriff als Geisel nimmt. Dank den Indianerweisheiten des Vaters und den Ermahnungen der berufstätigen Mutter findet Tohu überraschende Mittel und Wege aus dem Chaos. Wichtiger Begleiter ist dabei sein Pony Matschi.
> Die turbulente Geschichte um die Abenteuer des kleinen Halbindianers Tohu führt gleichzeitig ein in die indianische Lebensweise und das noch heute aufregende Leben im Wilden Westen. Ein lustiger Comic-Roman mit witzigen Zeichnungen von Susanne Göhlich. Barbara Schwaller

Titel: Indianerwinter
Kollation: A. d. Amerikan., Broschur, 176 S., Neuauflage
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2013
ISBN: 978-3-407-78325-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Indianer, Abenteuer
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 23.09.2013
Indianerwinter
Die Temperatur ist unter minus fünfzig Grad gefallen und fällt weiter. Der eisige Winter dringt durch jede Ritze in die kleine Hütte, und das Holz der drei Bäume, die Starker-Sohn und Schwester jeden Tag fällen, reicht nicht mehr, um die Kälte zu vertreiben. Die Geschwister frieren, finden kaum noch Schlaf, sind zu müde um die Tierfallen zu kontrollieren. Seit Grossmutter Natascha weg ist, ist das Leben im Winterlager noch härter, noch unerbittlicher geworden. Und jeden Tag warten sie, warten bis aus dem Radio endlich eine Stimme sagt: "An die Trapper in Sulatna..."
> Schlichte Worte erzählen alte Geschichten über indianische Traditionen, das Überleben in der frostigen Tundra und den Mut zweier Kinder, die plötzlich auf sich allein gestellt sind. Einnehmende Charaktere führen durch ein spannendes Buch das fesselt und in die beissend kalte Wildnis Alaskas entführt – fast fängt man beim Lesen zu frieren an. Andrea Eichenberger

Titel: Der letzte Mohikaner
Reihe: Brockhaus Literaturcomics
Kollation: A. d. Französ., geb., farb. illustr., 57 S.
Verlag, Jahr: Wissenmedia, 2012
ISBN: 978-3-577-07450-6
Kategorie: Comic
Schlagwort: Abenteuer, Indianer
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 08.02.2013
Der letzte Mohikaner
Trotz widriger Umstände (Verrat) erreichen die Töchter des britischen Generals Munro das Fort ihres Vaters. Der Mohikaner Chingachgook und sein Sohn Uncas sowie der weisse Pfadfinder Lederstrumpf beschützen sie vor den feindlichen Huronen. Aber die Franzosen drängen die Briten zur Aufgabe des Forts. Der Abzug der Bewohner endet in einem Massaker, und die beiden Generalstöchter Alice und Cora werden entführt. Listenreich und blutig geht die Suche nach ihnen los. Sie endet mit dem Heldentod Uncas, des letzten Mohikaners, der Cora dem "Wilden" Magua entreissen kann.
> Auch als Comic ist das eine spannende Geschichte, wobei die Bilder halt eben "gemacht" sind und nicht im lesenden Kopf entstehen. Zeitlich in der Mitte des 18. Jahrhundert angesiedelt, wirkt die klare Zuteilung von Gut und Böse zuweilen rassistisch. Die Bilder sind naturalistisch, mit teilweise karikierten Figuren. Am Schluss des Buches steht ein ausführliches und interessantes Portrait von Cooper, seinen Werken und seiner Zeit. Ulrich Zwahlen

Titel: Winnetou und Old Shatterhand
Kollation: CD. Lesung, ca. 138 Min., 2 CD
Verlag, Jahr: Audiolino, 2012
ISBN: 978-3-86737-131-5
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Abenteuer, Indianer
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.10.2012
Winnetou und Old Shatterhand Winnetou I, Winnetou II, Der Ölprinz
Karl May muss man lesen, nicht hören! Doch zum Glück sind alle wichtigen Personen des Romans auch in vorliegender Hörversion vorhanden: Sam Hawkins zum Beispiel mit seinem legendären "wenn ich nicht irre, hihihi", oder der üble Santer. Die Vermessungskollegen sind faul und alkoholsüchtig, Winnetou und sein Vater die edlen Wilden. Winnetous Schwester verliebt sich Old Shatterhand wie im Original, muss aber leider sterben, weil der Held für weitere Abenteuer verfügbar sein soll und sicherlich auch, weil 1912 eine Mischehe noch nicht salonfähig gewesen wäre. Im Original schreibt May als Ich-Erzähler, hier ist immerfort von Charlie die Rede.
> Mit klarer Stimme versteht es Peter Kaempfe, den nicht dramatisierten Ablauf der Handlung den Hörenden nahe zu bringen. Wer unvorbereitet an dieses Hörbuch gelangt, wird allerdings Mühe haben, zwischen Apachen und Komantschen zu unterscheiden. Erhalten blieb immerhin die kritische Auseinandersetzung mit der rücksichtslosen Gewinnsucht der Weissen. Siegfried Hold

Titel: Fliegender Stern
Kollation: CD. Lesung, ca. 99 Min., CD 2
Verlag, Jahr: Silberfisch, 2012
ISBN: 978-3-86742-237-6
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Indianer, Freundschaft
Alter: ab 7
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 09.10.2012
Fliegender Stern
Dass er noch zu den Kindern gezählt wird, ärgert Fliegenden Stern sehr – er möchte unbedingt zu den Grossen gehören, richtige Abenteuer erleben und Büffel jagen. Letzere sind jedoch verschwunden, und der Medizinmann erklärt dem Jungen auch warum. Mutig machen sich Fliegender Stern und ein Freund auf eine ebenso abenteuerliche wie einsame Reise, um den weissen Mann zu treffen und ihn zu bitten, aus ihrem Land zu verschwinden, damit es wieder Büffel gibt.
> Nicht alles, was der kleine Indianerjunge unternimmt, ist wohlüberlegt, und vieles gelingt ihm nicht. Doch die Grossen lassen ihn selbst seine Lehren daraus ziehen und helfen ihm wenn nötig auf die Beine. Das hervorragende Hörbuch vermittelt – in angemessenem Tempo – nebst einer spannenden Geschichte tiefe Wahrheiten über gegenseitigen Respekt, Achtsamkeit, Freundschaft und Hochachtung gegenüber der Natur. Mit den staunenden und neugierigen Augen der unbedarften Indianerjungen entdecken die Hörenden die Welt wie neu. Kathrin Wyss Engler