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Anzahl Resultate: 3
Titel: Tee mit Onkel Mustafa
Kollation: Geb., s.w. illustr., 133 S.
Verlag, Jahr: Picus, 2011
ISBN: 978-3-85452-157-0
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Fantasie, Fremde Welten
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 22.07.2016
Tee mit Onkel Mustafa
Mina reist mit ihrer Familie in den Libanon. Zum ersten Mal besucht sie das Heimatland ihres Vaters und lernt die Sitten und Bräuche dieser für sie fremden Welt kennen. Immer häufiger sucht sie ihren Onkel Mustafa auf, trinkt mit ihm Tee und lauscht den geheimnisvollen Geschichten aus seinem Leben. Als plötzlich ein Krieg ausbricht, verlässt Minas Familie fluchtartig das Land. Onkel Mustafa kommt mit nach Deutschland. Ob er auch dort wieder Geschichten erzählen wird?
> Die deutsch-libanesische Autorin setzt sich in diesem Buch - wenn auch etwas versteckt - mit den Themen Krieg und Heimat auseinander. Realität und Fiktion sind jedoch nicht immer klar getrennt, auch wenn die fantasievollen Erzählungen von Onkel Mustafa, die einen grossen Teil einnehmen, kursiv gedruckt sind. Die Schriftgrösse ist sehr klein und setzt deshalb eine gewisse Lesefertigkeit voraus. Ergänzt ist der Text mit eingestreuten schwarzweissen Illustrationen, die viel zum besseren Verständnis beitragen. Béatrice Wälti

Titel: Soraya, das kleine Kamel
Kollation: -
Verlag, Jahr: Picus, 2008
ISBN: 978-3-85452-142-6
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: -
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 11.07.2016
Soraya, das kleine Kamel
Sorayas Name ist arabisch und bedeutet klein. Das Packkamel lebt in der Wüste. Es ist neidisch auf die schönen Beduinentöchter. Es will Sterne fangen, um sich daraus eine funkelnde Kette zu fädeln. Doch dieses Vorhaben gestaltet sich als schwierig, mehrere Versuche Sorayas misslingen. Die Lerche und der Mond helfen nun dem kleinen Tier. – Als das unliebenswürdigste, dümmste, störrischste und ungemütlichste Geschöpf, welches man sich denken kann, beschreibt Alfred Brehm im Jahr 1883 in seinem Buch «Brehms Thierleben» das Kamel. Diese Eigenschaften mögen auch auf Soraya zutreffen, doch unliebenswürdig ist es bestimmt nicht, bloss ein bisschen eitel. Soraya würden wir umgangssprachlich Dromedar nennen, was aber nichts anderes als ein einhöckriges Kamel ist. Mit einer grellgelben Wüste und leuchtend blauen Beduinenzelten vermittelt uns die Illustratorin ein vielseitiges Bild der Wüste: ihre Schönheit, ihre Kargheit, ihre Hitze, ihre Ruhe. In diesem arabischen Märchen werden einem sogar einige arabische Begriffe beigebracht: Masaalcher – Guten Abend, Schukran – Danke. Kamele, Wüste, Sterne – passen diese Themen nicht auch in die Weihnachtszeit? Sandra Dettwyler

Titel: Soraya entdeckt das Meer
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Picus, 2009
ISBN: 978-3-85452-148-8
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Abenteuer
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.05.2013
Soraya entdeckt das Meer
Eines Nachts beschleicht das junge Kamel Soraya ein eigenartiges Gefühl: Es ist nicht der Hunger, sondern Langeweile, wie sich bald herausstellt. Für Soraya läuft bei den alten Kamelen zu wenig: den ganzen Tag in der Wüste umhertrampeln und arbeiten, das ist doch kein Leben! So verlässt sie tags darauf die Ihren und begibt sich auf Abenteuersuche. Nach mehreren Tagen erreicht Soraya das grosse schreckliche Ungeheuer, vor dem sie die anderen Kamele gewarnt haben: das Meer.
> Der Stil des Bilderbuches ist dem Inhalt entsprechend arabisch angehaucht. Die Bilder sind mit starken Farben collagenartig aufgebaut. Jede Doppelseite lädt zu genauerem Hinschauen und Entdecken ein. Bild und Text passen sehr gut zusammen und ergeben eine schöne Einheit. Der Text enthält einige arabische Wörter, die fett gedruckt sind und im Text erklärt werden. Ein Bilderbuch für Gross und Klein, für Weltenbummler und Entdecker! Annina Otth