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Anzahl Resultate: 2
Titel: Die blauen Flügel
Kollation: A. d. Fläm., geb., farb. illustr., 215 S.
Verlag, Jahr: Urachhaus, 2019
ISBN: 978-3-8251-5218-5
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Abenteuer, Anderssein
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.09.2019
Die blauen Flügel
Es sind die Kraniche, welche das Leben der Brüder Josh und Jadran durcheinanderbringen. Jadran, der ältere, ist gross, stark und eigensinnig. Er verhält sich jedoch wie ein Kind. Als er einen verletzten Jungvogel findet, setzt er alles daran, dass dieser fliegen lernt und seinen Artgenossen ins Winterquartier folgen kann. Dabei passiert ein Unglück: Sein jüngerer Bruder bricht sich das Bein. Zum selben Zeitpunkt erfährt der Ältere, dass er in ein Heim gebracht werden soll. Das will er unter keinen Umständen. Zusammen mit dem verletzten Tier und seinem Bruder begibt er sich auf eine wilde Flucht.
> In kurzen Kapiteln erfahren wir, wie kompliziert manchmal der Alltag mit dem handykapierten Bruder ist. Die beiden stehen sich sehr nahe. Josh sorgt sich immer wieder um seinen behinderten Bruder. Auf der Flucht ist es jedoch Jadran, der die Führung übernimmt und sich um den jungen Kranich und den verletzten Bruder kümmert. Ein spannendes und leicht zu lesendes «Road movie». Monika Aeschlimann

Titel: Ein Indianer wie du und ich
Kollation: A. d. Niederländ., geb., farb. illustr., 125 S.
Verlag, Jahr: Freies Geistesleben, 2019
ISBN: 978-3-7725-2864-4
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Freundschaft, Indianer
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.07.2019
Ein Indianer wie du und ich
Boaz hat es gern still, und er liebt Indianer. Als eines Tages Aisha ins Klassenzimmer reinspaziert, weiss Boaz ganz genau: Aisha ist eine echte Indianerin, denn sie hat rabenschwarzes Haar, dunkle Augen, zeichnet sehr schön und liebt die Stille. Wie gut – man könnte zusammen auf Büffeljagd gehen! Aber was wird sein, wenn er eine Klasse überspringen muss und sie nicht mitnehmen kann? Verzweifelt rennt er von zuhause fort und folgt den Ponys in die Dünen. Als es Nacht wird, hat er sich längst verirrt.
> Ein Junge, der seine eigene Welt zusammenzimmert, ein Mädchen, dem er sich sehr verbunden fühlt, und Eltern, die sich in erster Linie um das schulische Wohlbefinden ihres Sohnes kümmern – ein Dilemma, das sich nur durch eine beherzte Forderung von Boaz auflöst. Die Sprache ist einfach und der Text in Sinnzeilen und kurzen Sätzen gut lesbar. Schöne rot-schwarze Bilder erinnern an indianische Malerei. Mit vielen Sachinfos zu den Mayas – ein aussergewöhnliches und berührendes Buch. Katharina Siegenthaler