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Anzahl Resultate: 3
Titel: 13 wilde Weihnachtskerle
Kollation: Geb., farb. illustr., 172 S.
Verlag, Jahr: Fischer KJB, 2016
ISBN: 978-3-7373-4067-0
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Weihnachten, Wichtel
Alter:
Bewertung:
1 von 4 Büchern
Rezension publiziert: 30.12.2016
13 wilde Weihnachtskerle
Smilla und Snorre leben in Island, wo es leider keine Weihnachtsbäume gibt. Dabei hätten sie so gerne einen. Da versprechen ihnen die Weihnachtskerle einen Baum fürs nächste Jahr. Tja, und jetzt ist das Jahr schon beinah um. Die Zwerge kommen deshalb ganz schön in Zeitnot. Sie schiffen sich auf einen Frachter nach Hamburg ein, und ein kompliziertes Abenteuer beginnt, nicht nur für die Weihnachtskerle, sondern auch für Malte und Antonia in Hamburg.
> Eine Geschichte in 24 Kapiteln. An jedem Tag im Dezember geht das Wichtelabenteuer weiter, bis zum absehbaren Happyend. Der Umstand, dass diese Kerle nur für Kinder sichtbar sind, ist ein halbwegs gelungener Versuch, um spassige Szenen darzustellen. Auf den Vorsatzblättern sind die Weihnachtskerle einzeln vorgestellt und ihre Marotten beschrieben. Eine Wiederholung davon – im dritten Kapitel – ist deshalb überflüssig. Die vielen hübschen, farbigen Illustrationen überzeugen hingegen sehr und werten die eher banale Vorlese-Geschichte auf. Katharina Siegenthaler

Titel: Pippa, die Elfe Emilia und die Katze Zimtundzucker
Kollation: CD. Lesung, ca. 143 Min., 2 CD
Verlag, Jahr: Der Audio Verlag, 2012
ISBN: 978-3-86231-210-8
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Alltag, Elfen
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 25.04.2013
Pippa, die Elfe Emilia und die Katze Zimtundzucker
Pippa (9) ist den Streichen ihrer älteren Brüder ziemlich ausgeliefert. Doch dann erhält sie Unterstützung von Emilia. Emilia sieht aus wie eine Puppe, ist aber eine über 700 Jahre alte Elfe. Die kleine Elfenfrau ist sehr mutig und findet für jedes Problem eine Lösung. Von ihr kann Pippa vieles lernen. Emilia hat einen kleinen Koffer bei sich, den niemand öffnen darf. Eines Morgens ist daraus ihre Katze Zimtundzucker verschwunden. Pippa und Emilia begeben sich gemeinsam auf eine abenteuerliche Suche.
> Aufgeweckte, pfiffige Figuren erleben ein mittelmässig spannendes Abenteuer. Eine kindlich offene, ehrliche Erzählstimme für Pippa und eine resolute, hohe Stimme für Emilia machen zwei der Persönlichkeiten aus, die Sprecherin Cathlen Gawlich entstehen lässt. Sie hat eine unglaublich vielfältige und wandelbare Stimme, und betont sehr autentisch. Ein Leckerbissen fürs Ohr. Karin Schmid

Titel: Ginpuin
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Coppenrath, 2012
ISBN: 978-3-649-61054-0
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Aussenseiter, Sprache
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 28.02.2013
Ginpuin Auf der Suche nach dem grossen Glück
"Ich rache eine Meise! Anz galleine!" sagt Guinpuin und macht sich auf und davon. Der kleine Pinguin hat es satt, von seinen Artgenossen ausgelacht und gehänselt zu werden. Und schon schippert er auf Ottos Fischkutter in die weite Welt und kommt ob der Weite des Meeres aus dem Staunen nicht mehr heraus. An Land trifft er nette Schafe auf satten grünen Wiesen, und sein Glück scheint vollendet. Wenn da nur nicht sein Heimweh wäre – nach Eishügelrutschen, Schwimmen und Fischefangen.
> Die Geschichte übers Anderssein beginnt ganz sachte und äussert sich nur im Sprachfehler des Protagonisten, der überaus amüsant dargestellt ist. Man versteht sehr gut, dass die anderen Pinguine in Gelächter ausbrechen, wenn Ginpuin zur "Scheisolle" rausschwimmen will, wo sie doch eigentlich Eisscholle heisst. Die Reise ist leider etwas unrealistisch und vermag nicht so recht zu überzeugen. Trotzdem eine gelungene Gschichte, die zum Spiel mit der eigenen Sprache verleitet. Katharina Siegenthaler