Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 5
Titel: Alles auf eine Karte
Reihe: Carlsen Clips
Kollation: Broschur, 122 S.
Verlag, Jahr: Carlsen, 2017
ISBN: 978-3-551-31599-1
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Jungs
Alter: ab 13
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.09.2017
Alles auf eine Karte
Tim ist in der Schule für jede Aktion bereit, die sein Ansehen als Klassenclown weiter ausbaut. Er erhofft sich so die Zuneigung seiner Angebeteten: Leonie, genannt Leo. Sie durchschaut ihn jedoch und fordert ihn auf, zu beweisen, dass er nicht der Volltrottel ist, den er immer spielt. Jetzt müssen Tim und sein bester Freund Jonas „‘nen Zahn zulegen“, denn in der Zeit zwischen 7.46 Uhr und 13.00 Uhr muss der Beweis her.
> In lockerer Manier erzählt Tim, wie er doch noch an Leo rankommt. Über die vielen direkten Reden in einer manchmal etwas derben Umgangssprache werden sich viele Jungs mit Tim identifizieren können. Er scheut sich nicht, zu allem und über alles „seinen Senf dazuzugeben“. Das Spannungselement ist ein gestelltes Ultimatum und dessen Einhaltung, trotz einer Verfolgungsjagd und vieler Widrigkeiten, die manchmal etwas an den Haaren herbeigezogen sind. Dass der Junge innerhalb von fünf Stunden nur einen Hauch von Entwicklung durchmacht, ist angenehm realistisch. Katharina Siegenthaler

Titel: Alberts Zweisteins Zeitkanone - Bei den Römern
Reihe: Albert Zweisteins Zeitkanone 1
Kollation: Geb., s.w. illustr., 140 S.
Verlag, Jahr: Oetinger, 2015
ISBN: 978-3-7891-8551-9
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Römer, Abenteuer
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 02.06.2015
Alberts Zweisteins Zeitkanone - Bei den Römern
Zum Glück gibts bei Albert zu Hause eine Badehose-Pflicht. Denn hier, bei den Römern, scheint das Nacktbaden völlig normal zu sein. Doch der Reihe nach: Albert ist mit seiner megagalaktischen Lichtgeschwindigkeitskapsel im Römischen Reich gelandet. Man schreibt den 8. Januar 49 v. Chr., kurz bevor Julius Caesar die Macht übernimmt. Zusammen mit seiner Hausratte Max Punk versucht er, sich mit den damaligen Gegebenheiten zurechtzufinden, und wird dabei sogar Berater von Julius Caesar.
> Alberts Zeitreise dauert ganze 22 Jahre. In lockerer Art und Weise sind die historischen Ereignisse mit vielen comicartigen Schwarz-Weiss-Illustrationen bebildert und vermitteln so Zeit-Wissen, gepaart mit Unterhaltung, das besonders auch Jungs anspricht. Albert ist nicht eben bescheiden, und so wirkt seine joviale bis zuweilen altkluge Art etwas aufdringlich. Bei seiner Rückkehr in die Gegenwart scheint er jedoch in das falsche Wurmloch geraten zu sein, denn in Band 2 befindet er sich bei den Rittern. Katharina Siegenthaler

Titel: Vorsicht, Geisterjäger!
Kollation: Geb., s.w. illustr., 172 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2014
ISBN: 978-3-423-76102-4
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Freundschaft, Geister
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 03.02.2015
Vorsicht, Geisterjäger!
Seit sein bester Freund Tom weggezogen ist, findet Ben alles blöd. Um gegen die Langeweile anzukämpfen, beschliesst er, Geisterjäger zu werden. Aber die Erwachsenen lachen ihn aus, und die Zusammenarbeit mit seinen Helfern Karate und Popel funktioniert auch nicht. Gut, dass es Josefine gibt, die neu in der Schule ist. Mit ihr hat Ben jede Menge Spass – vor allem, als sich herausstellt, dass es in der alten Villa, in die sie soeben mit ihrer Familie eingezogen ist, tatsächlich spukt.
> Trotz Spukgeschichte ist das Hauptthema in "Vorsicht, Geisterjäger!" ein ganz alltägliches, nämlich die Freundschaft. Ben muss damit klarkommen, seinen besten Freund nicht mehr jeden Tag zu sehen und neue Freunde finden, ohne darüber Tom zu vergessen. Die Nebenhandlung um die Geister sorgt für Spannung, und wunderbar skurrile Dialoge und rundet den Roman ab. Die Mischung aus Alltäglichem und Besonderem sorgt für eine vergnügliche Lektüre, die auch noch eine positive Botschaft vermittelt. Iris Mende

Titel: Die Rache der Superhelden
Kollation: Geb., s.w. illustr., 150 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2013
ISBN: 978-3-423-76081-2
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Fantasy
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 23.04.2014
Die Rache der Superhelden
Oberschurke Dr. Schröder ist aus dem Gefängnis entlassen worden. Mit guten Manieren und einem breiten Lächeln versucht er ganz Megacity zu beweisen, dass er keine Absicht mehr hegt, alle Superhelden zu zerstören. Leons Superhelden-Eltern lassen sich doch tatsächlich von Schröders anbiederndem Getue blenden! Dabei droht Alarmstufe rot: Ein Meteorit rast auf die Erde zu. Leon, der einzige Normale, ist auch der Einzige, der einen Supersinn für die Gefahr entwickelt.
> Die Geschichte ist einfach gestrickt. Sie lebt denn auch weniger vom Inhalt als von der Erzählweise des Jungen. Diese ist gespickt mit saloppen Metaphern, ironischen Sprüchen und fetzigen Dialogen. Man muss hellwach sein und der Lesetechnik ziemlich mächtig, um dieser Geschichte folgen zu können. Anke Kuhls Illustrationen sind hilfreich dabei. Leon macht Mut, sich der Meinung der Masse zu widersetzen und seinem eigenen Instinkt zu vertrauen. Um die Fortsetzung besser zu verstehen, empfiehlt es sich, mit Band eins zu beginnen. Marcella Danelli

Titel: Allein unter Superhelden
Kollation: Geb., s.w. illustr., 156 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2013
ISBN: 978-3-423-76071-3
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Abenteuer, Fantasy
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 13.05.2013
Allein unter Superhelden
Dass Leon (10) als Einziger in seiner Familie keine Superkräfte besitzt, stört ihn nicht. Er hat seinen Freund Paul und geht wie alle anderen Kinder zur Schule. Seine Eltern hingegen sind in ihren engen Gummianzügen und flatternden Capes bei Unfällen und Katastrophen immer rettend zur Stelle. Leon soll auch so werden, deshalb muss er in Dr. Schröders Superhelden-Schule. Dort sollen die verborgenen Talente endlich ausgebildet werden. Widerwillig macht Leon mit, trifft die gleichaltrige Marie, und zusammen müssen sie unverhofft die ganze Superheldenwelt retten.
> Die temporeiche, unkomplizierte Geschichte ist von Leon selber erzählt und liest sich leicht. Die Charaktere sind einfach gewählt und überzeichnet, was in einigen Fällen zu einer gewissen Situationskomik führt – zum Beispiel wenn Paul, der sehr schlecht sieht, mit einer Stehlampe oder einem Globus spricht, anstatt mit Leon. Die lustigen Schwarzweiss-Illustrationen passen zum Text und lockern ihn auf. Katharina Siegenthaler