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Anzahl Resultate: 2
Titel: Dieser verfluchte Baum
Kollation: Geb., 203 S.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2019
ISBN: 978-3-407-75798-2
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Abenteuer, Fantasie
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 01.11.2019
Dieser verfluchte Baum
Seit sich Hendrik am sogenannten Todesbaum leicht verletzt hat, fühlt er sich verändert. Er ist erschöpft, hört Pflanzen oder Holz sprechen und kennt auf einmal biologische Begriffe, die ihm bisher unbekannt waren. Er befürchtet, innerlich zu verholzen, und weiss nicht, ob er sich vor dem Todesbaum fürchten oder sein Fällen verhindern sollte. Glücklicherweise sind da noch Ida, sein Bruder Eddi und dessen Freundin Monique, die ihm helfen, das Rätsel um den vermeintlich verfluchten Baum zu lösen.
> Passend zum Roman, der im Allgäu spielt, werden einige Dialoge in Dialekt wiedergegeben, und die Leute im Dorf scheinen alle irgendwie miteinander verwandt zu sein und tauschen gerne Gerüchte aus. Realistische Umstände und fantastische Begebenheiten mischen sich zu einem beklemmenden, rätselhaften und packenden Abenteuer. Obwohl einige Verhaltensweisen – gerade von Erwachsenen – unglaubwürdig erscheinen, vermag der dritte Band der Reihe rund um Hendrik zu fesseln. Das Ende überzeugt leider nicht. Sandra Dettwyler

Titel: Grenzland
Kollation: Geb., s.w. illustr., 319 S.
Verlag, Jahr: Fischer, 2009
ISBN: 978-3-596-85376-2
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Freundschaft, Sucht
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 16.07.2016
Grenzland
Mit Topographie hat dieses Buch überhaupt nichts zu tun. Es geht um durchlässige Grenzen im Verhalten von Jugendlichen zwischen Traum, gar Sehnsüchten und Wirklichkeit. Über einen angeblich inaktiven Fernsehkanal erhält die 15-jährige Agnes die Aufforderung, sich mittels eines scharfen Messers zu verletzen, um so am „Spiel“ teilnehmen zu können. Bald gerät sie in unvorstellbare Abenteuer, auch weil sie sich an einen zwielichtigen Musiker hängt, den Vermittler zwischen den Welten. Nur durch schliessliche Selbstdisziplin entgeht sie der Einlieferung in eine Heilanstalt, was nicht allen Mitspielern gelingt. Weil die Aufgaben immer brutaler werden, müssen sich auch die Verletzungen am Arm verstärken. < Die beiden unterschiedlichen Ebenen, biederes Familienleben und aufreibende Traumwelt, werden sehr geschickt verwoben. Mit Spannung folgt der Leser, begierig, schliesslich Rettung oder Absturz mitzubekommen. Doch der Schluss überzeugt nicht, ist blass und enttäuschend, die Fantasie ist erstorben. Siegfried Hold