Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 2
Titel: Leo der Held und der Traum vom Fussball
Kollation: Geb., s.w. illustr., 124 S.
Verlag, Jahr: Ravensburger, 2014
ISBN: 978-3-473-36878-5
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Fussball
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 05.05.2014
Leo der Held und der Traum vom Fussball
Leo kommt von Löwe und Lionel ebenso. Leo möchte so spielen wie Lionel Messi, sein grosses Fussballvorbild. Doch seine Freunde Tim und Laura finden Fussball affig, und beim Trio Dennis, Pjotr und Murat getraut er sich nicht mitzumachen, denn diese drei machen sich nur lustig über ihn. Sie kommen Leo vor wie Nilpferd, Elefant und Rhinozeros. Unvermutet erhält er jedoch die Chance, zusammen mit eben diesem Trio wie ein Löwe gegen das Mädchenquartett zu kämpfen. Das Schönste aber ist das ehrliche Mitfiebern von Tim und Laura.
> Die Geschichte vom Jungen, der gerne Fussball spielen möchte, sich zuerst nicht traut und schliesslich als Held gefeiert wird, ist leicht zu lesen und bietet bestimmt ein gute Identifikationsmöglichkeit für Jungs. Bei den detaillierten Beschreibungen der Spiele kann der Autor, selber Juniorentrainer, aus dem Vollen schöpfen. Die locker eingestreuten Zeichnungen strotzen vor Dramatik und sind Geschmacksache. Zum Vorlesen geeignet. Katharina Siegenthaler

Titel: Blutsbrüder
Kollation: Broschur, 252 S.
Verlag, Jahr: Ravensburger, 2011
ISBN: 978-3-473-58440-6
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Rassismus, Minderheiten
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 23.09.2013
Blutsbrüder
"Nazis sind braun - Scheisse auch", steht auf den Plakaten, welche die beiden engen Freunde Darius und Hakan bei Nacht und Nebel an Wände kleben. Dabei werden sie von Skinheads überrascht und können sich nur mit knapper Not in Sicherheit bringen. Immer wieder gibt es Schlägereien, brutal und blutig zwischen den ethnisch verschiedenen Jugendgruppen: Deutsche gegen Türken, Polen gegern Araber. Berlin Kreuzberg ist ein Schmelztiegel, der oft zum Schlachtfeld wird. Dass Hakan einen türkischen Vater hat, Darius einen arbeitslosen Alkoholiker, birgt von vornherein ungutes Potenzial. Und wenn dann noch ein Mädchen ins Spiel kommt, wird die in guter Zeit vollzogene Blutsbrüderschaft auf die Probe stellt.
> Der Autor lebt selber am Schauplatz des Romans, seine Schilderungen dürften daher authentisch sein, namentlich die für Schweizer Ohren fremdartigen Redensarten. Der Einblick in eine Stadt mit überwiegendem Anteil an Migranten kann erschrecken. Siegfried Hold