Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 4
Titel: Never alone
Kollation: -
Verlag, Jahr: dtv, 2008
ISBN: 978-3-423-62379-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: -
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.07.2016
Never alone
Johann, Nick, Florian und Mark sind seit fast zehn Jahren Freunde und unzertrennlich. Doch jetzt kommen die knapp Sechszehnjährigen in die Pubertät und müssen einen Weg finden zwischen Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Zwängen. Und plötzlich bestimmen neue Themen ihr Leben. Wie erlebt man den ersten Sex, wie baut man eine Beziehung zu einem Mädchen auf? Wie geht man mit Raufereien, Trinkgelagen und illegalen Drogen um? Und wie findet man in die Selbstständigkeit, obwohl die Vorbilder der Väter bei allen vier fehlen? – Ute Wegmann hat einen Roman geschrieben, der vor allem Jungen ansprechen wird. Die jungen Leser werden sich mit den Themen im Buch identifizieren können und merken, wie wichtig es ist, Freunde zu haben, die einen auf dem Weg ins Erwachsenenleben begleiten. Das Buch ist zu Beginn etwas langatmig. Mit der Zeit werden dem Leser die Protagonisten immer vertrauter und man teilt ihre Sorgen und Sehnsüchte. Der Roman gewinnt an Dynamik und führt zu einem gelungenen Schluss. Béatrice Wälti

Titel: Dunkelgrün wie das Meer
Kollation: Geb., farb. illustr., 76 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2016
ISBN: 978-3-423-64020-6
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Familie, Konflikte
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 02.06.2016
Dunkelgrün wie das Meer
Linn kann die Ferien in Holland kaum erwarten – das Schiffshaus, das Wellenreiten, die Strandspiele und das Wiedersehen mit ihrer Freundin Smilla. Doch schon auf der Hinfahrt ziehen dunkle Wolken auf: Die Eltern streiten sich, weil Papa den Urlaub wegen seiner Arbeit unterbrechen muss. Auch nach der Ankunft am Meer kommt keine Ferienstimmung auf: Papa fährt nach Hause zurück, Mama ist mit sich selbst beschäftigt und zu allem Unglück hat Smilla eine neue Freundin gefunden. Linn fühlt sich ganz allein auf der Welt.
> Diese Geschichte sei ihr „aus dem Herzen geflossen“, erzählt Ute Wegmann in einem Interview. Tatsächlich schildert sie Linns Vorfreude, Enttäuschung und Einsamkeit sehr einfühlsam, und in den anschaulichen Landschafts- und Wetterbeschreibungen scheint ihre persönliche Verbundenheit mit dem Ferienort auf. Mit feinen, in orange-braun und dunkelgrün gehaltenen Illustrationen hat Birgit Schössow, von der auch der hübsche Buchtrailer stammt, Gefühle und Stimmungen eindrücklich umgesetzt. Doris Lanz

Titel: Hoover
Kollation: Geb., 202 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2015
ISBN: 978-3-423-64015-2
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Generationen, Gefühle
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 17.01.2016
Hoover
Der zwölfjährige Hoover ist der Jüngste, der Kleinste und der Einzige, der die Herbstferien brav zu Hause verbringt. Opa Kurt leidet unter Vorhofflimmern; doch Hoover passt auf, ob er schläft, seine Tabletten nimmt, isst und spazieren geht. Jedes Familienmitglied ist mit sich beschäftigt, also liegt es an ihm, Opas Geburtstagsgeschenk – einen Herzenswunsch – zu organisieren. Claudine, eine klauende Halbfranzösin, hilft ihm dabei. Und wenn sie in Hoovers Nähe ist, hat sogar er Herzflimmern.
> Dies ist ein wunderbarer Generationenroman, mit Metaphern, welche das Wechselbad der Gefühle von Hoover illustrieren – so „verschluckt“ er sich z. B. an einem Traum. Die gewählte Sprache erlaubt es, ganz nah beim Protagonisten zu sein und mit ihm an seinem Geburtstagsprojekt zu wachsen. Spannung erzeugt ebenfalls das eine Kapitel aus der Sicht von Claudine. Unbedingt lesen – auch um zu erfahren, wieso Tim zu Hoover wurde! Nathalie Fasel

Titel: Die besten Freunde der Welt
Kollation: Geb., s.w. illsutr., 205 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2012
ISBN: 978-3-423-62530-2
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Freundschaft, Gefühle
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 09.10.2012
Die besten Freunde der Welt Fritz und Ben
Weil Ben seit seiner Geburt an einem Herzfehler leidet, lässt ihn seine Mutter kaum aus den Augen. Er darf weder Sport treiben noch schwimmen - was ihn zurzeit am meisten ärgert, denn seine Klasse plant einen entsprechenden Wettbewerb. Zum Glück hat er einen besten Freund, Fritz. Und Fritz hat nicht nur ein sehr lockeres Elternhaus, nein er hat auch eine Heidengeduld und versucht seinem Freund heimlich das Schwimmen beizubringen. Ein Plan, der den beiden Freunden allerhand abverlangt, denn bereits ins Schaumbad eintauchen ist für Ben ein Abenteuer.
> Die Beschreibung einer dicken Jungenfreundschaft wird wirklichkeitsnah und humorvoll wiedergegeben. Manchmal spürt man regelrecht das Augenrollen von Fritz, wenn seine Bemühungen am komplizierten Freund zu scheitern drohen oder wenn seine eigene Agenda übervoll ist. Eine Kindergeschichte auch für Erwachsene, die Eltern ihr Erziehungsverhalten auf praktische Art vor Augen führt, ohne zu moralisieren. Kathrin Wyss Engler