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Anzahl Resultate: 7
Titel: Wie nennt man ein Kaninchen im Fitnessstudio?
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Klett, 2019
ISBN: 978-3-95470-205-3
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Heiteres
Alter: mehrere Stufen
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.07.2019
Wie nennt man ein Kaninchen im Fitnessstudio? Neue Rätselwitze und Quatschbilder
„Wie nennt man Mobbing im Weltall? – Allgemeinheit.“ Und: „Wie nennt man einen nervigen Fisch? – Stör. – Und seinen unfreundlichen Cousin? – Barsch.“ Oder: „Wie nennt man den Lieblingsnachtisch eines VW-Käfers? – Parkplätzchen.“
> Die vielen Rätselwitze, die von Moni Port gesammelt oder ausgedacht wurden, begeistern Um-die-Ecke-Denker. Philip Wächter nimmt in seinen wunderbaren Bildern den Witz der Rätsel auf. Zudem erzählt er in seinen humorvollen Illustrationen eine eigene Geschichte zum Rätselwitz. So können die Lesenden in dem unterhaltsamen Buch entweder die gedruckten Rätsel lösen und/oder sich eigene Geschichten zu den hintersinnigen Illustrationen ausdenken. So mobben zum Beispiel freche Aliens einen Astronauten, der hilflos zusehen muss, wie sein Raumschiff von diesen Wesen entführt wird, während er allein auf dem Mond zurückbleiben muss. Eine vergnügliche Lektüre für die ganze Familie. Martina Friedrich

Titel: Der Flugplatzspatz nahm auf dem Flugblatt platz
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Klett, 2017
ISBN: 978-3-95470-177-3
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Lustiges, Sprache
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 13.12.2018
Der Flugplatzspatz nahm auf dem Flugblatt platz Schnellsprecher und Zungenbrecher
"Es klapperte die Klapperschlang', bis ihre Klapper schlapper klang." Alle Kinder lieben Schnellsprechverse. Dreimal hintereinander aufsagen – schnell, schneller und noch einmal schneller, und schon kugelt man sich vor Lachen. Sinn ergeben müssen diese Verse nicht zwingend, aber Spass machen sollen sie. Und auch wenn die Eltern die Augen darob verdrehen, ist es einfach herrlich, wenn es da heisst: "Unter einer Fichtenwurzel hörte ich einen Wichtel furzen".
> Moni Port hat bei Kindern solche Schnellsprechverse aufgeschnappt, sie mit eigenen Kreationen ergänzt und diese nun in einem kleinformatigen Bilderbuch veröffentlicht. Entstanden ist eine abwechslungsreiche Sammlung, in der kreativ mit Sprache gespielt wird. Philip Waechter hat die Verse mit einer linksseitigen Illustration ergänzt. Er setzt dabei seine Protagonisten farbenfroh und auf köstlich-witzige Art in Szene. Am Ende des Buches ist Platz, um eigene Zungenbrecher aufzuschreiben. Auch für den Deutschunterricht geeignet. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Die Nussknacker-Bande
Kollation: A. d. Engl., geb., s.w. illustr., 175 S.
Verlag, Jahr: Aladin, 2016
ISBN: 978-3-8489-2081-5
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 13.01.2017
Die Nussknacker-Bande
Bei den Waldarbeitern, die entlang der Stromleitungen Bäume fällen, entdeckt Tschk Tschk seine Vorliebe für Erdnussbutter. Für sie und ihre grosse Eichhörnchenverwandtschaft hat die Abholzung allerdings tragische Folgen, denn sie werden ihres Lebensraums beraubt und müssen umziehen. Zum Glück erfahren die Tiere ein herzliches Willkommen in einem anderen Wald.
> Die Eichhörnchen sind schwierig auseinanderzuhalten, da sie alle ähnlich klingende Namen haben: Tchke und Tschk Tschk, Jip und Jed, Chai und Chebby. Ihnen gemein sind aber Liebenswürdigkeit, Humor und Hilfsbereitschaft. Mindestens den Humor teilen sie mit ihrer Autorin, Lynne Rae Perkins. Des Öfteren wendet sich diese direkt an die Lesenden, um witzige Erklärungen abzugeben. Sie verpackt ernsthafte Themen wie Freundschaft, Mut, Fremdsein und Tierschutz in eine packende, unterhaltsame Tiergeschichte. Sehr gut zum Vorlesen geeignet. Sandra Dettwyler

Titel: Der fliegende Jakob
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2012
ISBN: 978-3-407-79449-9
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Anderssein, Abenteuer
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 22.07.2016
Der fliegende Jakob
Jakob kann fliegen. Noch bevor er krabbeln lernt, fliegt er los. Seine vorerst verblüfften und besorgten Eltern gewöhnen sich aber rasch daran. Als die Familie irgendwo am Meer Ferien plant, buchen die Eltern ein Flugticket – Jakob fliegt aber selber hin. Unterwegs trifft er einen Vogelschwarm, dem er sich anschliesst. Gemeinsam schaffen sie es, ein ins Netz geratenes und gefangenes Vögelchen zu befreien.
> In dieser Geschichte ist das Fliegen einfach Tatsache. Das Ausserordentliche, Andersartige wird wie selbstverständlich hin- und angenommen. Zum wunderbaren Inhalt dieses Buches passen die in warmer Farbgebung gestalteten, genialen Illustrationen. Sie setzen der Erzählung das so genannte i-Tüpfelchen auf. Ein Sehvergnügen bis in alle Einzelheiten. Eveline Schindler

Titel: Endlich wieder zelten!
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2015
ISBN: 978-3-407-82065-5
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Ferien
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 02.06.2015
Endlich wieder zelten!
Endlich Sommerferien! Gleich am Nachmittag des letzten Schultags packt Tims Familie die Koffer. Erstaunlicherweise passt auch dieses Jahr alles ins Auto. Nach einer nervenaufreibenden Fahrt kommt der Zeltplatz direkt am Meer endlich in Sicht. Während die Eltern mit viel Getöse das Zelt aufstellen, erkunden die Kinder den Strand, die Dünen, die Zeltnachbarn. Was für Abenteuer das Zelten doch bietet: Gewittersturm, Bienenalarm, Riesenmückenstich, aber auch Lagerfeuer und Wellenreiten, Pizza essen und Sternschnuppen schauen. Zelten ist für Tim einfach das Grösste!
> Mal in comicartigen Panels, mal wimmelbuchartig und mal in ganzseitigen Bildern erzählt Philip Wächter seine Sommergeschichte. Die in matten Farben gehaltenen Illustrationen sind voller liebevoller Beobachtungen und kleiner Details. Der Text ist ganz kurz und funktioniert eher als Bildlegende denn als Erzählung. Ein Bildspass für die ganze Familie, der die Vorfreude auf die ersten oder nächsten Zeltferien garantiert. Sandra Laufer

Titel: Kuchen bei mir
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag., 21 cm x 17 cm
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2014
ISBN: 978-3-407-79579-3
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Freundschaft
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 02.03.2015
Kuchen bei mir
"Willst du mich wieder mal besuchen? Es gibt Kuchen! Mit Blaubeeren. Vielleicht bleibst du ja ein bisschen länger. Dann vergiss deine Zahnbürste nicht!", steht im Brief, welcher mit der Flaschenpost über das Meer angeschaukelt kommt. Wer könnte einer solchen Einladung widerstehen? Der Empfänger packt sein Ränzlein, denkt an die Zahnbürste, sattelt sein Rad und folgt mit heiterer Miene dem Ruf. Unterwegs kauft er einen Becher Schlagsahne, denn damit wird der Kuchen noch besser schmecken.
> Ebenso gut schmeckt die Geschichte, die Philipp Wächters zierliche Figuren auftischen. Während man Seite um Seite erfährt, was in der Einladung steht, zeigen die Bilder die Reise der Flaschenpost durch den Ozean. Damit entsteht eine faszinierende Form der Rezeption, die viel Freiraum für eigene Assoziationen und Interpretationen erlaubt. Eine leise Geschichte in zarten Farben, die daran erinnert, dass eine Einladung genügt, um ein Stücklein gemeinsames Glück zu finden. Marcella Danelli

Titel: Der fliegende Jakob / Der Krakeeler
Kollation: CD. Zwei Hörspiele mit Musik, ca. 25 Min., 1 CD
Verlag, Jahr: Hörcompany, 2013
ISBN: 978-3-942587-45-7
Kategorie: Nonbook
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 06.05.2013
Der fliegende Jakob / Der Krakeeler
Jakob besitzt eine aussergewöhnliche Fähigkeit: Er kann fliegen. In die Ferien ans Meer will er natürlich selber fliegen. Seine Eltern packen ihm einen Rucksack mit dem Nötigsten und steigen ins Flugzeug. Jakob erlebt auf seiner Reise Interessantes und befreit auch noch eine Menge Vögel aus den Käfigen des raffinierten Vogelfängers Mörtel. Helenes Vater ist ein Krakeeler. Das heisst, er kann nicht ruhig sprechen, er schreit und nörgelt immerzu. Helene leidet sehr unter dieser Eigenschaft ihres Vaters. Als sie es nicht mehr aushält, verlässt sie ihr Elternhaus. Nun kann sie in Ruhe Trompete spielen, bis sie das Spiel so gut beherrscht, dass sie ein Konzert geben kann.
> Michael Quast ist ein Stimmakrobat. Der freundliche Jakob, die sensible Helene und ihr schreiender Vater, sie alle sind stimmlich eigenständige Persönlichkeiten. In der Erzählrolle blitzen manchmal die Stimmungslagen der Personen auf. Dies verleiht der Lesung neben der Wärme und dem Witz in Quasts Stimme eine besondere Note. Karin Schmid