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Anzahl Resultate: 4
Titel: Der kleine Vampir
Reihe: Der kleine Vampir 1
Kollation: CD. Lesung, ca. 231 Min., 3 CDs
Verlag, Jahr: Argon Hörbuch, 2019
ISBN: 978-3-8398-4199-0
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Abenteuer, Fantasie
Alter: ab 7
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 28.10.2019
Der kleine Vampir
Wieder einmal ist Anton (9) am Samstag allein in der Wohnung und schaut fern. Seine Eltern sind ausgegangen. Doch auf einmal ist ihm mulmig zumute. Etwas ist anders als sonst. Endlich traut er sich, in sein Zimmer zu gehen, und entdeckt dort einen Vampirjungen. Die beiden unterhalten sich und Rüdiger, der kleine Vampir, verspricht, eine Woche später wiederzukommen. Dann will er Anton sein Zuhause zeigen und nimmt ihn mit in die Gruft. Völlig unerwartet steigt Rüdigers Tante verspätet aus ihrem Sarg, und nur knapp schaffen sie es, Anton vor ihr zu verstecken. Bald schon steht das nächste Abenteuer an: Antons Eltern wollen Rüdiger kennen lernen.
> Katharina Thalbach kostet die Geschichte mit ihren liebevoll-schaurigen Anteilen wunderbar aus. Sie verleiht Rüdiger eine rauchige, warm klingende Stimme, die einerseits an seine gruselige Herkunft erinnert und andererseits an sein gutes Herz. Anton hingegen klingt ein bisschen gedrückt, was seine Unsicherheit gut widerspiegelt. Ein Hörvergnügen! Karin Schmid

Titel: Der kleine Vampir
Kollation: Geb., farb. illustr., 157 S.
Verlag, Jahr: Rowohlt, 2011
ISBN: 978-3-499-21628-2
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Fantasy, Grusliges
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 21.07.2016
Der kleine Vampir
Obwohl sich Anton, wenn seine Eltern abends im Ausgang sind, kaum traut in der Küche Apfelsaft zu holen, schaut er sich im Fernsehen die grusligsten Geschichten an. Darum ist es nicht erstaunlich, dass er vom kleinen Vampir persönlich besucht wird. Dieser kommt natürlich als Freund; nach und nach lernen sich die beiden besser kennen. Kompliziert wird es erst, als sich Vampirs Schwester Anna in Anton verliebt und Antons Mutter die beiden neuen Freunde zum Tee einladen will.
> Ein "sympathischer" kleiner Vampir in einer glänzenden Blutlache begrüsst einen auf dem schwarzen Cover und erklärt im Vorwort gleich selber, wie es zur Geschichte kam. 1979 erstmals erschienen, entführt das Buch die Lesenden in eine vorstellbare Vampirwelt rund um Friedhöfe mit alten Vampirtanten in Särgen. Kleine Skizzen, in rot und schwarz gehalten, unterstützen die Fantasie auch von jungen Leseeinsteigern, die es gerne etwas grusliger mögen. Kathrin Wyss Engler

Titel: Der kleine Vampir und die Frage aller Fragen
Reihe: Der kleine Vampir
Kollation: Geb., s.w. illustr., 231 S.
Verlag, Jahr: Rowohlt, 2015
ISBN: 978-3-499-21725-8
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Vampire
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 27.03.2016
Der kleine Vampir und die Frage aller Fragen
Antons Eltern leben getrennt, und er möchte gerne die Ferien mit Anna, Rüdigers Schwester, verbringen. Diese hat als Obervampirin viel zu tun, aber Anton liegt ihr sehr am Herzen und auch er ist schon lange in Anna verliebt. Und so stellt sie ihm die Frage aller Fragen, die sie ihm nur dreimal stellen darf und dann nie wieder! Nun muss Anton sich entscheiden, ob er selbst ein Vampir werden will – endgültig und unwiderruflich!
> Die Idee für die Geschichte stammt aus dem Jahr 1976, als die Autorin für ihre damalige Schulklasse kleinere Geschichten über die Abenteuer eines kleinen Vampirs und eines Menschenjungen schrieb. Der erste Band erschien 1979. Hier liegt nun der finale Band der Abenteuer von Anton Bohnsack mit Rüdiger, dem kleinen Vampir, vor. Schade allerdings, dass Rüdiger gerade in diesem Roman zur Nebenfigur degradiert wird; auch Antons Konflikt und Entscheidungsfindung hätten vertieft und mit mehr Spannung inszeniert werden können. Stattdessen werden weitere Rahmenhandlungen aufgebaut wiedie Scheidung von Dorothee oder die erneute Gefahr durch Olga. Interessant ist die Gestaltung der Figuren rund um den Professor und seine todkranke Tochter, der nur Anna zu helfen vermag. Auch die Reaktion der Eltern wirkt in der Logik sehr brüchig: Anton entscheidet gegen deren beider Verbot, seine Ferien trotzdem mit Anna zu verbringen. Er verschwindet tagelang, Vater und Mutter scheinen sich keine Sorgen zu machen. Stattdessen sitzen sie gemeinsam mit den plötzlich teils neu auftauchenden Lebenspartnern und Stiefgeschwistern zusammen und überlegen, bei welchem Elternteil Anton zukünftig leben wird. Anton, der die Diskussion durch ein Fenster von aussen mitverfolgt, fällt auf Grund dessen seine Entscheidung. Dadurch wirkt das finale und leider absehbare Ende eher wie eine Flucht davor, dass seine heile Welt zerfallen ist, als als echtes Bekenntnis zu Anna und der Welt der Vampire. Fazit: Trotz dieser kleinen Mängel werden Fans der Reihe auch den letzten Band lieben und geniessen. Christina Weirich

Titel: Anna von Schlottersteins Nächtebuch
Kollation: Geb., s.w. illustr., 182 S.
Verlag, Jahr: Rowohlt, 2012
ISBN: 978-3-499-21560-5
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Freundschaft
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 15.01.2013
Anna von Schlottersteins Nächtebuch
„Wir Vampire haben Gefühle und Ängste und Wünsche und Träume, genau wie die Menschen“, vertraut Anna ihrem streng geheimen Nächtebuch an.Das mutige Kind ist der jüngster Spross einer alten Vampirfamilie. Gerne möchte sie wieder ein hübsches, gepflegtes Menschenmädchen sein. Aber eine Rückverwandlung ist unmöglich, obwohl Anna nur Milch trinkt und ihr keine spitzen Eckzähne wachsen. Eines Nachts begegnet sie dem sympathischen, menschliche Freund ihres rebellischen Bruders Rüdiger, Anton. Können die so gegensätzlichen Kinder eine Freundschaft aufbauen?
> Mit feinem Humor lässt die Autorin die Lesenden an den alltäglichen Problemen einer Vampirfamilie teilhaben. Die selbstbewusste Anna und die beiden lebhaften Brüder sind auf der Suche nach sich selbst und loten eifrig ihre Grenzen gegenüber den mit sich selbst beschäftigten Erwachsen aus. Verbote werden fleissig ignoriert und daraus resultierende Strafen strapazieren die Geschwisterbeziehung und die Freundschaft zu Anton. Unterhaltsam. Martina Friedrich