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Anzahl Resultate: 2
Titel: Jeder macht Kunst auf seine Weise
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Kullerkupp, 2018
ISBN: 978-3-947079-02-5
Kategorie: Sachbuch
Schlagwort: Kunstbetrachtungen
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 03.05.2018
Jeder macht Kunst auf seine Weise
Die Eltern von Astrid, Lennart, Marlene, Rosalie und ihren Freunden sind Künstler. Astrids Papa ist Maler und liebt abstrakte Kunst. Die Mama drückt ihre Gefühle mit Papier und Kohlestift aus. Lennarts Vater beschäftigt sich mit Holz, Stein und alltäglichen Gegenständen und erschafft damit Skulpturen. Andere Eltern sind Fotografen, verwandeln Räume mit ihren Installationen oder machen Aktionskunst. Auch ihre Kinder beschäftigen sich gerne mit Kunst.
> In wenigen Sätzen und mit Hilfe von lebhaften, kraftvollen Zeichnungen lernen wir einige Kunstrichtungen kennen. Eine Seite ist immer der Berufung eines Elternteils gewidmet, auf der andern Seite erfahren wir, wie die Kinder diese Kunst umsetzen. Es ist eine muntere Art, verschiedene Kunstrichtungen kennenzulernen. Die Frage stellt sich, ob es wirklich Kunst ist, wenn die kleine Rosalie Bücher voll malt. Kinder können viel erschaffen und es ist grossartig, wenn sie kreativ sind. Doch sie haben noch viel Zeit, um wirkliche Künstler zu werden. Claudia Schranz

Titel: Nein, so ist es nicht!
Kollation: A. d. Estn., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Kullerkupp, 2017
ISBN: 978-3-947079-01-8
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Angst
Alter: ab 4
Bewertung:
1 von 4 Büchern
Rezension publiziert: 05.04.2018
Nein, so ist es nicht!
"Nein, so ist es nicht", sagt der Hase und äugt schüchtern in die untere Bildhälfte. "Es ist nicht schon wieder Winter!" Doch er fühlt sich wie ein verängstigtes Tier. "Nein, ich hab mich nicht verlaufen", protestiert er und schaut erschrocken in die Winterlandschaft. Da entdeckt er eine kleine Zuflucht, in der er überwintert. Doch im Frühling wartet schon der Wolf auf ihn.
> Die Verlorenheit des Hasen kombiniert mit der Einöde des Winters ist mit kargen Farben passend in Szene gesetzt. Auch der Kontrast zu den üppigen Frühlingsfarben ist gut gelungen. Allerdings vermag der Hase keine Sympathie zu wecken. Zu eindimensional wirkt sein Gesicht, und mit zwar fröhlich gemeintem Grinsen, die Augen zu engen Schlitzen verengend und dabei eine Reihe spitz-runder Zähne entblössend, wirkt er eher furchteinflössend. Ist die Leugnung von allem, was einem Angst macht (wie Winter, Kälte und Wolf) wirklich der richtige Weg zum Erfolg? Es erweckt eher den Eindruck, als habe der Hase einfach Glück gehabt. Christina Weirich