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Anzahl Resultate: 5
Titel: Immer wieder Minna
Kollation: Geb., farb. illustr., 54 S.
Verlag, Jahr: Peter Hammer, 2017
ISBN: 978-3-7795-0581-5
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Alltag, Erstes Lesen
Alter: ab 7
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.09.2017
Immer wieder Minna
Minna ist inzwischen eine erfahrene Erstklässlerin. Sie geht gerne zur Schule und teilt sich mit ihrer Freundin die Hausaufgaben, denn so gehts schneller. Beim Schulausflug ärgert sie sich über Merlin-Aaron, dem sie in der Reihe die Hand geben muss und der im Streichelzoo alles nur doof findet. Doch dann bekommt er sein Fett ab, als er ausgerechnet im Gehege mit den Hochlandrindern ein Kälbchen streicheln will. Zum Glück kann ihn die Lehrerin rechtzeitig retten! Als dann endlich Mamas Baby zur Welt kommt, hält es für alle eine grosse Überraschung bereit.
> Im zweiten Band erzählt die muntere Erstklässlerin weitere drei Episoden aus ihrem manchmal turbulenten Alltag. Man spürt, dass Viola Rohner nahe bei den Kindern dran ist und diese Altersgruppe gut studiert hat. Der Text ist unterhaltsam und von geübteren Erstlesern gut zu bewältigen. Die einfachen, jedoch sehr aussagekräftigen Illustrationen von Dorota Wünsch untermalen den Text genial. Liebenswürdige Erstleselektüre für aufgeweckte Kinder! Ruth Fahm

Titel: Von Mimi zu Mama und wieder zurück
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Atlantis, 2009
ISBN: 978-3-7152-0583-0
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Familie
Alter: ab 4
Bewertung:
1 von 4 Büchern
Rezension publiziert: 16.07.2016
Von Mimi zu Mama und wieder zurück
Jan wird fünf Jahre alt und feiert gleich zweimal Geburtstag – einmal bei seiner Pflegefamilie und einmal bei seiner Mutter. Von beiden Seiten bekommt er viele Geschenke. Aber den Stoffhund, den ihm Mimi, die Pflegemutter schenkt, wirft er gleich in den Papierkorb. Benno, der richtige Hund, ist ihm viel lieber. Jan versteht nicht, dass Benno bei der Mutter wohnt, wo er so selten hindarf.
> Es ist nicht immer einfach für ein Kind, in zwei Familien zu leben. Oft sind die Dinge, die es haben möchte, just am andern Ort. Dies zeigt das Bilderbuch auf. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Pflegekinder-Aktion Zürich entwickelt. Vieles in dieser Geschichte wird jedoch nur angetönt. Unklar bleibt etwa, warum Jan bei einer Pflegefamilie wohnt. Als Jan bei der Mutter schläft, muss er das Frühstück zubereiten, weil die Mutter traurig ist und weint. Von einem Vater wird nichts erzählt. Das lädt zu Spekulationen ein und braucht zusätzliche Erläuterungen. Katharina Wagner

Titel: Jelena fliegt
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Peter Hammer, 2015
ISBN: 978-3-7795-0512-9
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Aussenseiter
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 28.04.2015
Jelena fliegt
Jelena ist viel zu dick, viel zu gross und viel zu dumm. Sie passt weder in die enge Schiessbude der Mutter noch auf die Achterbahn des Vaters. Ihre einzigen Freunde sind Frau Süss, die Jelena Zuckerwatte schenkt, und Herr Kraft, dem der Hau-den-Lukas gehört. Doch eines Tages geschieht ein Wunder. Jelena merkt, dass sie etwas kann und geliebt ist.
> Jelena ist eine Aussenseiterin und extrem übergewichtig. Die Illustratorin betont dies, indem sie das Mädchen in ein unvorteilhaftes Kleidchen steckt, das viel zu viel von ihrer Haut zeigt. Jelenas Trost liegt in der Zuckerwatte. Dadurch entsteht ein Teufelskreis: Das Mädchen wird noch dicker. Einzig Herr Kraft traut Jelena etwas zu. Er macht ihr Mut zu zeigen, was sie kann. Und Jelena gewinnt eine Luftballontraube. Vor lauter Freude hebt sie ab und fliegt fort. Plötzlich erinnert Jelena an eine Nana von Niki de Saint Phalle, die wunderbar leicht über den Menschen schwebt. Ein hoffnungsvoller Schluss, der das zarte Buch auszeichnet. Katharina Wagner

Titel: Das Wild im Marmeladenglas
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Peter Hammer, 2013
ISBN: 978-3-7795-0479-5
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Angst, Alltag
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 01.10.2013
Das Wild im Marmeladenglas
Kira will nicht mehr in den Kindergarten, denn auf dem Weg dorthin muss sie an einem Baum vorbei, der von einem Wild bewohnt ist. Es kann knurren wie ein Bär oder es zwickt und lacht so laut, dass Kira hinfällt. Darum beschliesst das Mädchen, den Tag mit Papa im Büro zu verbringen. Während des langen Stillsitzens malt Kira das Wild in einem Marmeladenglas und gibt es Papa, damit er es im Schreibtisch einschliesst. Am nächsten Tag marschiert sie wieder in den Kindergarten.
> Einmal mehr ist den beiden bekannten Bilderbuchautorinnen ein Volltreffer gelungen. Die Kinderzeichnungen auf der letzten Seite waren wohl der Auslöser dazu. Kiras Ängste und Phantasien sind alterstypisch und gut nachvollziehbar. Die Geschichte zeigt sehr schön, wie das Mädchen es schafft, seine Angst zu bewältigen, sodass es gestärkt daraus hervorgeht. Ein hilfreicher und unverkrampfter Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem Thema Angst. Das macht Mut – Kira genauso wie den Betrachtenden. Katharina Wagner

Titel: Wie Grossvater schwimmen lernte
Kollation: Geb., farb. illustr.
Verlag, Jahr: Peter Hammer, 2011
ISBN: 978-3-7795-0353-8
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Generationen, Alltag
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.05.2013
Wie Grossvater schwimmen lernte
Das kleine, kecke Mädchen erlebt zusammen mit seinem Grossvater so einiges: Sie schauen den Zügen zu, gehen in den Zoo und auf den Markt, arbeiten im Garten oder machen zusammen Mittagsschlaf. Ungewöhnlich ist bloss, dass der Grossvater bei allen Unternehmungen vorher und nachher sagt: "Vielleicht machen wir das zum letzten Mal." Bis die Kleine schwimmen will. Der Grossvater kann aber gar nicht schwimmen. Sie bringt es ihm bei und er wird ein richtig guter Schwimmer – einmal ist immer das erste Mal!
> Fröhliche, farblich etwas eintönig gehaltene Zeichnungen begleiten das ungleiche Paar durch den Alltag. Überflüssigerweise weist jede Illustration eine gestempelte Zeit-, Richtungs- oder Namensangabe auf. Die Geschichte lässt sich problemlos erzählen, doch am Ende bleibt eine gewisse Ratlosigkeit, was die Autorin damit eigentlich sagen will. Gesamtwertung: erfrischend und nach dem Zuklappen wieder vergessen. Kathrin Wyss Engler