Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 2
Titel: Elise und der gebrauchte Hund
Kollation: A. d. Dän., geb., s.w. illustr., 170 S., Neuauflage
Verlag, Jahr: dtv, 2019
ISBN: 978-3-423-76254-0
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Fantasie, Hund
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 25.11.2019
Elise und der gebrauchte Hund
Elises neuer gebrauchter Hund lächelt nicht nur unglaublich süss, er kann auch sprechen! So erfährt das Mädchen, das sich oft einsam fühlt und seine Mama vermisst, dass der Hund McAduddi heisst und aus Schottland kommt. Mit ihm fliegt sie über den Regenwald, jagt Vampire, geht in Giorgios Pizzeria und isst so viel Reispudding, dass er ihr aus den Ohren wieder rauskommt. Der Hund bringt ihr ausserdem Seemannslieder bei und erzählt, wie der Dudelsack erfunden wurde. Umso trauriger ist Elise, als der Hund plötzlich nicht mehr da ist.
> Niemand will Elise recht glauben, dass ihr Hund spricht; sie nennen es "lebhafte Fantasie". Für Elise aber ist der Hund real. Leser dürfen selber entscheiden, welche Wahrheit für sie gilt. Auf jeden Fall ist Elise einsam und der Hund ein Trost. Eine leise Geschichte, gefühlvoll und mancherorts philosophisch. Sandra Dettwyler

Titel: Das dunkle Lied des Todes
Kollation: A. d. Dän., Broschur, 254 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2012
ISBN: 978-3-423-71493-8
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Spannendes, Thriller
Alter: ab 13
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 12.09.2012
Das dunkle Lied des Todes
Die Lehrerin Eva verbringt mit ihrer Musikklasse eine Woche in einem abgelegenen Haus an der dänischen Nordseeküste. Während des Aufenthaltes häufen sich die unheimlichen Vorkommnisse, das Gebäude bewegt sich wie ein Schiff. Eva, eben aus einem Krankheitsurlaub zurückgekehrt, fühlt sich dem Unfassbaren ausgeliefert. Immer deutlicher werden die Parallelen zu einem Schiffsunglück, bei dem der Hausbesitzer vor Jahren ertrunken ist. Zudem erscheint Evas angesehene, tödlich verunglückte Vorgängerin plötzlich in einem anderen Licht.
> Der mehrfach ausgezeichnete Autor erzählt eine angeblich wahre, nie aufgeklärte Begebenheit. Zahlreiche gruselige Motive schaffen eine beklemmende Atmosphäre, vieles bleibt aber mysteriös und die Verflechtung der beiden Geschichten gelingt nicht ganz. Die grosse Zahl der etwas oberflächlich charakterisierten Hauptfiguren erschwert die Identifikation. Zitate von Augenzeugen und Auszüge aus dem Logbuch wirken geheimnisvoll, tragen aber kaum zur Klärung der Rätsel bei. Doris Lanz