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Anzahl Resultate: 3
Titel: Der Tag, an dem die Sonne nicht wollte
Kollation: A. d. Niederländ., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Aracari, 2019
ISBN: 978-3-907114-04-9
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Freundschaft, Sonne
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.04.2019
Der Tag, an dem die Sonne nicht wollte
Eule ist die ganze Nacht umhergeflogen und kehrt müde, erschöpft und schlaftrunken heim. Ohne es zu merken, landet sie auf einem Dachboden. Sollte nicht längst die Sonne aufgehen? Im Dunkeln flattert sie umher und sucht in allen Ecken nach Licht. Wo schläft die Sonne? Bleibt es jetzt immer düster? Kann die Welt ohne Sonne sein? – Ob es Eule wohl gelingt, die Sonne wieder herzuzaubern?
> Mirjam Enzerink, eine niederländische Kindergärtnerin, schreibt in einfachen, kurzen Sätzen eine philosophisch herzerwärmende Freundschaftsgeschichte. Eule wird von Peter-Paul Rauwerda ausdrucksstark grossflächig und farbenfroh dargestellt. Mit hellen, warmen Farben verdrängt zum Schluss die aufgehende Sonne die Dunkelheit der Nacht. Ein Bilderbuch für kleine und grosse Philosophen. Kathrin Kaufmann

Titel: Fabelhafte Fanny Funke
Kollation: A. d. Fläm., geb., s.w. illustr., 124 S.
Verlag, Jahr: Urachhaus, 2016
ISBN: 978-3-8251-7964-9
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Familienalltag
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 04.06.2016
Fabelhafte Fanny Funke
Oft redet Fannys Vater nicht über ihre tote Mutter. Doch als er sich eines Tages zu der Bemerkung hinreissen lässt, dass ihre Mutter Fanny aussergewöhnlich fand, macht sich die Neunjährige auf die Suche, worin sie wohl besonders gut ist, und gerät dabei in manch verzwickte Situation, aus der auch ihr bester Freund J. T. sie nicht immer retten kann. Denn auch der weltallbegeisterte J. T. schlägt sich mit Familiengeheimnissen herum.
> Das altbacken wirkende Cover erreicht die Zielgruppe nicht, was schade ist, denn im Innern verbirgt sich eine einfühlsame Geschichte, die Kindern auch schwierige Situationen zutraut, wie die Auseinandersetzung mit der neuen Freundin des Vaters oder J.T.s Konflikte auf der Suche nach seinen echten Eltern. Die Protagonistin trifft zeitgemäss den Ton der Vorpubertierenden. Zwischendurch dümpelt die Geschichte etwas in einer Aneinanderreihung schusseliger Ideen vor sich hin, gewinnt aber am Ende in einer aufschlussreichen Reflexion wieder an Fahrt. Christina Weirich

Titel: Sterngucker
Kollation: A. d. Niederländ., geb., farb. illustr., 140 S.
Verlag, Jahr: Urachhaus, 2015
ISBN: 978-3-8251-7811-6
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Vorlesen, Entwicklung
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 02.06.2015
Sterngucker
Wohin geht die Reise? Martin (11), dessen Mutter gestorben ist, und Rosa mit dem Holzbein sitzen mit Max, dem Kater, im selben Boot. Ringsum nur Wasser. Doch plötzlich sehen ihn alle, den Felsen der Katzeninsel. Jetzt steht einem Wiedersehen mit Max’ Zwillingsfreund nichts mehr im Weg und ganz oben auf dem Felsen wird der Geburtstag unter einem wunderbaren Sternenregen gefeiert. Doch schon bald geht die Schiffsreise weiter und weder Rosa noch Martin wissen wohin.
> Das Trio ist auf einer rätselhaften Reise zu sich selbst unterwegs, in Abwesenheit der Eltern, allein auf sich gestellt und im Vertrauen auf das, was kommen wird. Aufeinander angewiesen, erleben sie so Geborgenheit. Das Märchen ist mit doppelseitigen, fantastischen Bildern bestückt, die die wichtigsten Ereignisse veranschaulichen. Der Einstieg in die Geschichte ist etwas beschwerlich und die Figur von Max, dem sprechenden Kater, gewöhnungsbedürftig. Zu sehr ist er vermenschlicht, was befremdet und irritiert. Katharina Siegenthaler